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Terror der Berge, Teil 3

Racing-Technik made in Austria, Spenderherz aus Japan: Bei Pedrazza Racing Cars in Vorarlberg entsteht der vielleicht radikalste Puch aller Zeiten.

Von Weihnachtsruhe haben die fleißigen Schrauber bei Pedrazza Racing Cars schon einmal gehört; de facto geht es in der Werkstatt im vorarlbergischen Hard derzeit geschäftiger zu als beim Weihnachtsmann am Nordpol. Neben den bewährten Prototypen für die Sports Car Challenge und andere Sportwagenrennen entstehen auch immer wieder Sonderprojekte.

Einerseits war da der umfangreiche Neuaufbau eines GT-Autos für das 24-Stunden-Rennen in Bahrain – jetzt wurde das Rennen allerdings abgesagt: Angst der Konkurrenz? Und andererseits entsteht eine neue Variante des Power-Puch.

Dies ist die dritte Version des bei Slaloms und Bergrennen erfolgreichen Fahrzeuges; der „Ahnherr“ aus dem Jahr 2000 sah dem ursprünglichen Straßenauto noch recht ähnlich, unter dem Blech spielten sich jedoch fahrwerks- und motortechnische Revolutionen ab.

Und jetzt also die von Walter und Emanuel Pedrazza entworfene, bisher radikalste Interpretation des Puch-Themas. Der Stahlrohrrahmen beherbergt ein kompromissloses Rennfahrwerk, ebenso kompromisslos ist die verbreiterte Karosserie, damit die 16-Zöller noch Platz haben; Zitat des Designers: „Mit viel essen wird’s nie so breit“. Auch der riesige Heckdiffusor stand nicht im Puch-Teilekatalog…

Dicht hinter dem Fahrer brüllt der Motor. Und der kommt aus Japan – ein 1.500ccm-Vierzylinder auf Basis der Suzuki Hayabusa. Ungefähr 240 PS bei 520 kg Eigengewicht sprechen ein deutliches Wort.

Das Einsatzgebiet des „piccolo Gran Turismo“: Slaloms, Bergrennen oder Rundstrecken-Sprints. Vor allem die heimische Bergwelt wird 2008 wohl erzittern. Die dritte Auflage der, wie der Firmenchef liebevoll sagt, „Bergschleuder“ wird dem Vernehmen nach auch die letzte sein.

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Power-Puch mady by PRC

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Wenn der Renn-Samstag beginnt, dann ist er für die Teams und Fahrer genauso durchgetaktet, wie schon die Tage zuvor. Spätestens ab Mittag, wenn die Le Mans Startaufstellung alles versammelt, was im Motorsport Rang und Namen hat, dann weiß man vor allem eines: Man muss die nächsten rund 27 Stunden einfach nur noch 101 Prozent funktionieren.