MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Effizient und sexy

Beginn der Racing-Zukunft: Erstmals wurde heuer mit dem Toyota-Hybridantrieb eine alternative Antriebsform "Rennmotor des Jahres".

Der Toyota Supra HV-R Hybrid hat im Juli 2007 in Tokachi als erster Rennwagen mit Hybridantrieb ein 24-Stunden-Rennen gewonnen. Für diesen Erfolg wurde Toyota von der britischen Zeitschrift "Professional Motorsports World" mit dem Titel "Race Engine of the Year" 2007 ausgezeichnet. Die Auszeichnungen wurden von einer Jury aus namhaften Rennsport-Experten aus allen Bereichen des weltweiten Motorsports vergeben.

Die vier Kategorien hießen: "Grand Prix", "Global Motorsport", "North American Race Engine" und "Alternative Power Race Engine". Unter den vier Preisträgern wurde anschließend Toyota der Gesamttitel "Race Engine of the Year" verliehen.

Der im 24-Stunden-Rennen eingesetzte Supra HV-R basiert auf dem Supra GT, der in der japanischen SuperGT-Meisterschaft eingesetzt wurde, der populärsten Rennserie Japans. Das Fahrzeug verfügt über einen 480 PS starken 4,5-Liter V8-Benzinmotor. Der Supra HV-R wurde mit einem speziellen Hybridsystem ausgerüstet.

Das Antriebssystem umfasst drei Elektromotoren, zwei in den vorderen Radnaben und einen 150 kW starken E-Motor an der Hinterachse. Dank dieses Systems kann der Supra HV-R beim Abbremsen aus hohen Geschwindigkeiten sehr effizient Energie zurückgewinnen.

Für den Rennsporteinsatz, der einen schnellen Wechsel aus voller Beschleunigung und Verzögerung mit sich bringt, wurde ein an Stelle der üblichen Hybridbatterie ein Kondensatorsystem eingesetzt, das hohe Stromleistungen schnell aufnehmen, kurzzeitig speichern und sehr schnell wieder abgeben kann.

Der 1.080 kg schwere Supra HV-R erreicht damit eine Systemleistung von über 600 PS. Eingesetzt wurde das Fahrzeug in Tokachi vom Toyota Team SARD mit den Fahrern Katsuyuki Hiranaka, Akira Lida, Tatsuya Kataoka und André Couto.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Grand Prix der USA: Qualifying

Antonelli reicht eine schnelle Runde

Favorit Ferrari bleibt im Qualifying zum Grand Prix der USA unter den Erwartungen, und so gewinnt Antonelli im spannenden Pole-Duell gegen Verstappen

"Nicht erlaubt, nicht ermöglicht"

Wurde BMW um seine Titelchance gebracht?

Marco Wittmann fühlt sich um seine DTM-Titelchance gebracht und ärgert sich über die BoP: Hätte man den BMW nach dem Samstag besser einstufen müssen?

Lando Norris' bittere Realität

Verliert McLaren den Anschluss?

Lando Norris ist nach dem Wochenende in Austin ernüchtert: Red Bull hat in der Konstrukteurs-WM gleichgezogen und McLaren auf Rang vier verdrängt

GP von Singapur: Qualifying

Verstappen mit erster "echter" Singapur-Pole

Max Verstappen holte sich zum ersten Mal eine Poleposition für den Singapur-Grand-Prix vor den beiden Ferraris von Charles Leclerc und Lewis Hamilton