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Monza und der ganze Rest

Frohe, aber keineswegs beschauliche Ostern für Norbert Siedler: Am Nürburgring und in Dijon gibt es die großen Tests vor dem ersten LMS-Rennen 2007.

Die Suche nach Ostereiern und Osterhasen muss Norbert Siedler heuer wohl ins schöne Burgund verlegen, wo der 24jährige am Montag zu den letzten Testfahrten vor dem Saisonstart in Monza (13.-15. April) antreten wird. Bevor sein Team, Kruse Motorsport, allerdings in Dijon den „Ernstfall“ proben kann, soll am Samstag am Nürburgring erst einmal ein Shakedown mit dem neuen Pescarolo Judd V8 erfolgen.

„Wenn alles plangemäß verläuft, sollten wir einen Schritt nach vorn machen“, gibt sich der junge Wildschönauer bereits zuversichtlich, um noch ein paar tiefgründigere Blicke in Richtung Saisonstart zu werfen: „Die Kooperation mit dem Team von Henri Pescarolo ist für unser junges Team ganz sicher ein Vorteil, weil wir ständig mit den Franzosen in Kontakt sind und somit direkt von ihrer Erfahrung profitieren können. Außerdem hat sich auch die Mannschaft von Kruse Motorsport entscheidend verstärkt, da arbeiten jetzt sogar drei Ingenieure auf dem einen LMP2.“

Gibt es für den ehemaligen Formel-3000-Champion auch ein paar Unsicherheitsfaktoren?: „Wie gut wir gegenüber der Konkurrenz dastehen, kann man heute natürlich noch nicht ganz einschätzen. Und zwar auch deshalb nicht, weil ein paar neue Autos dabei sind und weil wir noch nicht wissen, was sich am Reifensektor getan hat. Unser koreanischer Reifenpartner hat über den Winter jedenfalls hart gearbeitet, um uns auch über längere Distanzen schnell zu machen."

Auf der Fahrerseite setzen Rennstallbesitzer Ian Mitchell und Teammanager Kai Kruse wieder auf eine Mischung aus Speed und Erfahrung, wobei Norbert nicht nur für bestmögliche Startplätze des kanadisch-französisch-österreichischen Fahrertrio sorgen soll. „Hier gehts ein bisserl mehr und den Teamgeist, deshalb freu ich mich auch schon auf die Zusammenarbeit mit meinen beiden Teamkollegen. Jean (de Pourtales) kenne ich ja noch bestens aus der Formel 3000 und mit Tony Burgess werde ich mich dann erstmals am Wochenende treffen.“

Dass die Le Mans Serie und vor allem die 24 Stunden von Le Mans wieder einen deutlichen Popularitätsschub verzeichnen, beweist übrigens die stolze Zahl von 120 Medienvertretern, die bei der jüngsten Pressekonferenz anlässlich der offiziellen Tests in Paul Ricard gezählt wurden.

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