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Sieg für YART, österreichische Erfolge

Großer Erfolg für die österreichische Endurance-Fraktion in Doha: Sieg für YART, Thomas Hinterreiter auf P3, Horst Saiger auf P4!

Triumph in Qatar: Das Yamaha Austria Racing Team aus Heimschuh im Bezirk Leibnitz hat sich bei der letzten Runde der Langstrecken-WM den ersten Gesamtsieg seiner Geschichte geholt.

Damit sichert die Mannschaft um Manfred Kainz sich hinter der Werksmannschaft des Suzuki Endurance Racing Team (für die in Doha schon nach 15 Runden mit Motorschaden Dienstschluss war) den zweiten Gesamtrang in der WM-Wertung.

Beim Personal vertraute man auf Legionäre: die Sieg-Fahrer waren Igor Jerman aus Slowenien, der Australier Steve Martin und der britische Tourist-Trophy-Haudegen Steve Plater.

Hinterreiter: Platz 3

Österreichische Piloten waren auch dabei, und das laut und deutlich: Thomas Hinterreiter erreichte mit einer weiteren Yamaha R1 (die drei schnellsten Teams waren Yamaha-motorisiert) für die slowakische Mannschaft Maco Moto Racing Platz 3, seine Kollegen waren der Amerikaner Jason Pridmore und Jakub Smrz aus Tschechien.

Ein lockeres Wochenende hatten die drei nicht: der Erfolg kommt nach zwei Stürzen und einem Motorschaden in den Trainings. Im Rennen kämpften sie lange Zeit mit YART um die Führung; letztlich lagen sie nach Zores mit den Bremsen und der Lichtanlage vier Runden zurück.

Hinterreiter und YART reisen direkt weiter nach Macao, wo sie im Leitschienenroulette der asiatischen Gambling-Metropole gemeinsam auf die Jagd nach einem Stockerlplatz gehen werden. Voriges Jahr war er dort Dritter.

Saiger: Platz 4

Die undankbare „Blechmedaille“ für Platz 4 kassiert Horst Saiger auf der Kawasaki ZX 10 R des Schweizer Bolliger-Teams. Er bildete ein Team mit Patric Muff (Schweiz) und David Morillon (Frankreich).

Ein Reifenschaden und ein „Absitzer“ von Morillon sorgten hier für Zeitverlust; das Defizit auf die Sieger beträgt fünf Runden.

Vom Markencup in die WM

Eine weitere Maschine von YART, mit einer komplett in Rot-Weiß-Rot gehaltenen Besatzung, war ein ganz spezielles Team: Yamaha Österreich lud die erfolgreichsten Fahrer des heurigen Yamaha R6 Cups zu nichts weniger als einem WM-Einsatz ein.

Der Cupsieger Josef Mayerhofer musste allerdings verletzungsbedingt zuschauen. Somit kam neben Herbert Kemmer und Roland Schuch der Cup-Vierte Georg Gaisbauer zum Zug.

Das Trio schlug sich bei ihrem ersten WM-Auftritt wacker. Nachdem man bis auf Rang zwölf gefahren war, musste man eine dreiviertel Stunde vor Schluss mit Motorschaden die Segel streichen. Die drei wurden auf Platz 18 gewertet.

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