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Gutes Resultat für YART

Nach 2 Monaten Pause fand die Langstrecken-WM in Suzuka ihre Fortsetzung. Für das Yamaha Austria Racing Team gab’s ein Erfolgserlebnis.

Schon im Training lief es für die Truppe aus Heimschuh in der Steiermark hervorragend. Steve Martin, Igor Jerman und Steve Plater stellten die Yamaha YZF-R1 auf die 24. Startposition, noch nie war man nach dem Training so weit vorne.

"Die japanischen Rennfahrer kennen diese schwierige Strecke wie ihre Westentasche und riskieren unglaublich viel, wie die zahlreichen Stürze beweisen. Meine Fahrer haben kühlen Kopf bewahrt, schließlich zählt nur ein gutes Rennresultat“, so Teamchef Mandy Kainz.

Neuer Motor

Nachdem im Abschlusstraining ein Motorschaden zu beklagen war, half Yamaha Japan mit einem Triebwerk aus, das sich im Rennen als sehr schnell herausstellen sollte.

Mit gleichmäßigen Rundenzeiten konnte sich das Yamaha Austria Racing Team in der ersten Rennphase auf den siebzehnten Platz setzen. Mit zunehmender Renndauer konnte das Trio seine ganze Erfahrung im Langstreckensport ausspielen und schließlich den elften Rang erkämpfen.

Top 3 im Visier

"Bis auf einen kleinen Ausritt von Steve Plater hatten wir ein problemloses Rennen. Meine Fahrer sind mit Fortdauer des Rennens immer schneller geworden“, freut sich Kainz über das Ergebnis, „wir sind damit das beste nicht-japanische Team und haben auch die Weltmeister klar hinter uns gelassen.“

Mit dieser Platzierung liegt das österreichische Team auf Platz zehn in der WM-Tabelle, nur fünf Punkte hinter den Fünftplatzierten. Kainz: "Das ist heuer eine ausgeglichene Weltmeisterschaft. Ich rechne am Ende der Saison immer noch mit einem Top-3-Platz."

Ergebnis

1. DREAM Honda Racing Team 11 (Japan), Honda CBR1000RR, 214 Runden
2. YOSHIMURA SUZUKI 12 (Japan), Suzuki GSX-R1000, 214 Runden
3. Team HARC-PRO (Japan), Honda CBR1000RR, 210 Runden
11. Yamaha Austria Racing (Österreich), Yamaha YZF-R1, 204 Runden

WM-Stand (nach drei von sechs Rennen):

1. Suzuki Endurance 1 (Frankreich), Suzuki GSX-R1000, 55 Punkte
2. Suzuki Endurance 2 (Frankreich), Suzuki GSX-R1000, 35 Punkte
3. Bolliger Team Switzerland (Schweiz), Kawasaki ZX-R10, 30 Punkte
10. Yamaha Austria Racing (Österreich), Yamaha YZF-R1, 19 Punkte

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