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Peugeot- kein Einstieg in die F1

PSA Peugeot Citroën ist an einer Übernahme des Honda F1-Teams nicht interessiert; an einen Formel 1-Einstieg denke man nicht

Eigentlich wollte Teamchef Ross Brawn unmittelbar nach der Bekanntgabe des werksseitigen Rückzugs von Honda einen Käufer für das in Brackley stationierte Formel-1-Team präsentieren, doch bis heute war dies nicht der Fall. Eine angeblich interessierte Partei muss nun von der Liste gestrichen werden: PSA Peugeot Citroën.

Der Zusammenschluss der beiden französischen Automobilhersteller wurde mit dem Honda-Team in Verbindung gebracht, doch ein Konzernsprecher dementierte nun solche Ambitionen: "Das ist total falsch", erklärte ein Vertreter der Motorsportdivision von Peugeot gegenüber der Gazzetta dello Sport. "Wir haben wie alle Hersteller Absatzprobleme. Daher haben wir Besseres zu tun als über einen Formel-1-Einstieg nachzudenken."

Die PSA-Gruppe scheint die Weltwirtschaftskrise bisher verhältnismäßig gut zu verkraften, weshalb die Gerüchte über einen Formel-1-Einstieg aufgekommen waren. Andererseits würde es wenig Sinn machen, einerseits das Programm in der Rallye-WM zu überdenken und andererseits ein viel teureres Engagement aufzunehmen. Einen gemeinsamen (und damit kostengünstigen) Sportchef für Peugeot und Citroën hat PSA bereits nominiert: Olivier Quesnel.

Somit stellt sich die Frage, wer noch am Honda-Team interessiert sein könnte. Bestätigt ist, dass David Richards ernsthaft über eine Übernahme nachdenkt - angeblich finanziert von Geldern aus dem Mittleren Osten -, während von italienischen Medien nun auch Jean Todts Sohn Nicolas, Manager von Vizeweltmeister Felipe Massa und Teilhaber des ART-GP2-Teams, ins Spiel gebracht wird. Laut Honda-Auskunft soll es noch einen dritten Interessenten geben.

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