MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Chance für Wurz auf F1 Comeback

Der Vertrag von Alexander Wurz mit dem Honda F 1-Team läuft noch bis Ende 2009- eine Chance als WM-Pilot zurückzukehren besteht

Eigentlich hat Alexander Wurz seine Karriere als WM-Pilot nach dem Grand Prix von China 2007 beendet. Anschließend kehrte er als Testfahrer von Honda in die Formel 1 zurück. Der Ausstieg des japanischen Herstellers aus der Königsklasse könnte sich nun statt als Todesstoß für seine Karriere als große Chance entpuppen.

Wurz' Vertrag mit dem Team aus Brackley, das im Idealfall noch vor Weihnachten verkauft und von den neuen Eigentümern weitergeführt werden soll, läuft noch bis Ende 2009. Damit ist der Österreicher der einzige Honda-Fahrer, der sicher beim Rennstall bleiben wird, denn Jenson Button hat die Freigabe für Tests und einen etwaigen Wechsel zu Toro Rosso erhalten, während Altstar Rubens Barrichello seine Karriere voraussichtlich beenden muss.

Für Wurz bedeutet das, dass er das Testprogramm - so es eines geben sollte - praktisch im Alleingang vorantreiben muss. Zum jetzigen Zeitpunkt wird es für die neuen Eigentümer aber auch schwierig, zwei neue Rennfahrer zu finden, weshalb der 34-Jährige noch einmal zum Handkuss kommen könnte. Sollte David Richards die Leitung übernehmen, dann würde das Wurz' Chancen erhöhen, denn der Prodrive-Boss gilt immer noch als Fan des Ex-Benetton-Piloten.

Frage der Kleinen Zeitung: Kann es sein, dass du noch einmal Formel-1-Rennen fahren wirst, Alex? "Ja, wir haben auch über diese Alternative gesprochen", entgegnete Wurz. Er habe zwar eigentlich keinen Rücktritt vom Rücktritt geplant, um noch einmal eine ganze Grand-Prix-Saison zu bestreiten, "aber wenn es sich ergibt..." Es wäre für ihn nach 2007 schon das zweite Comeback als Rennfahrer in der Königsklasse.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Haas hat sein Design für die Formel-1-Saison 2026 vorgestellt - Mit dem neuen Titelpartner Toyota Gazoo Racing hat sich auch der Look des Autos leicht verändert

Ducati hat die Karten auf den Tisch gelegt: Beim offiziellen Launch präsentierte sich das Werksteam für die MotoGP-Saison 2026 selbstbewusst und ambitioniert

Energie-Management in der F1?

Albon: Formel 1 2026 wie die Formel E

Die Formel 1 startet 2026 in eine neue Ära: Fahrer müssen die Fahrweise anpassen und ihre Energie managen - Alexander Albon sieht sogar Parallelen zur Formel E

In Erinnerung an Dietrich Mateschitz

DM01 ist erster Red-Bull-Motor mit Ford

"Sein Traum": Red Bull benennt die erste eigene F1-Antriebseinheit in Kooperation mit Ford zu Ehren von Red-Bull-Gründer Dietrich Mateschitz

"Vorfreude umso größer"

Habsburg fährt auch 2026 für Alpine

Während Mick Schumacher die WEC und Alpine in Richtung IndyCar verlassen hat, bleibt Ferdinand Habsburg für drittes Jahr im französischen Werksteam an Bord

Finale Lackierung vorgestellt

So startet Audi in die neue F1-Ära

Audi hat in Berlin die Lackierung für sein erstes eigenes Formel-1-Auto vorgestellt, die dem präsentierten Designkonzept ähnelt - 2026 regelmäßig Punkte?