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ORF setzt den Rotstift an

Nicht nur die traditionelle Weihnachtsfeier wird dieses Jahr abgesagt. Der ORF überlegt einen Ausstieg aus teuren F 1-Übertragungsrechten.

Beim österreichischen Rundfunk wird zurzeit an rigiden Sparmaßnahmen gearbeitet. Angeblich stehen vor allem die teuren Übertragungsrechte von Sportveranstaltungen auf dem Prüfstand - darunter auch die Formel 1. ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz soll Medienberichten zufolge den Stiftungsräten ein Konzept vorgelegt haben, worin der Ausstieg aus der Fußball-Championsleague zur kommenden Saison bereits fixiert ist.

Man wolle auch die Formel 1 und die hemische Fußball-Bundesliga hinterfragen, hieß es in dem Artikel. "Sollte sich die Konjuktur- und Werbemarktlage in den nächsten Jahren negativ entwickeln, wird sich der ORF sehr teure Sportrechte aus heutiger Sicht vielleicht nicht mehr leisten können", wurde ORF-Sprecher Pius Strobl zitiert. Man diskutiere ein entsprechendes Konzept, es sei aber "in keiner Form" eine Entscheidung getroffen.

Die Sportredaktion des ORF hat in harten wirtschaftlichen Zeiten bereits ein Zeichen gesetzt. Man sagte die traditionelle Weihnachtsfeier ab, bei welcher in den Vorjahren immer viele prominente Sportler zu Gast waren. Der österreichische Sender hat die Übertragungsrechte für die Formel 1 ursprünglich bis inklusive 2011 von Bernie Ecclestone gekauft.

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