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Wer wird der Nachfolger?

Am kommenden Wochenende startet die Formel 3 Euro Serie in ihre sechste Saison und die verspricht, eine sehr spannende zu werden.

30 Talente werden beim Saisonauftakt auf dem 4,574 Kilometer langen Hockenheimring Baden-Württemberg in der Startaufstellung versammelt sein, wenn die Ampel zum ersten Mal in diesem Jahr auf grün springt. Und alle haben nur ein Ziel: Nachfolger des amtierenden Champions Romain Grosjean zu werden.

Das österreichische Team HBR Motorsport ist wieder mit dabei: Die Mannschaft aus Brixlegg bringt heuer zwei Fahrer an den Start. Daniel Campos-Hull aus Spanien ist ein Rookie, der Libanese Basil Shaaban geht mit dem Team in seine zweite Saison in der Euroserie.

Talente, soweit das Auge reicht

Der Franzose Romain Grosjean ist nur einer aus der Liste der erfolgreichen Piloten, die die Formel 3 Euro Serie in fünf Jahren hervorgebracht hatDer bekannteste und bis heute erfolgreichste ist der Brite Lewis Hamilton, der 2005 überlegen gewann. Zwei Jahre später freute er sich über den Vize-Titel in der Formel 1.

Favoriten auf den Titel der Formel 3 Euro Serie 2008 gibt es viele. Einer von ihnen ist Nico Hülkenberg (ART Grand Prix). Der Deutsche ist schon mit einem Testvertrag beim Formel-1-Team Williams-Toyota ausgestattet und fuhr bereits einige Tests für die britische Mannschaft.

F3 - F1 - F3

Nun liegt sein Fokus wieder auf der Formel 3 Euro Serie. Neben insgesamt 18 neuen Fahrern – davon zehn Rookies – finden sich auch zwei neue Teams in der Starterliste. Carlin Motorsport, eines der erfolgreichsten Teams der englischen Formel 3, und SG Formula aus Frankreich debütieren in die stärkste Nachwuchsserie der Welt.

Nico Hülkenberg (ART Grand Prix): „Die Strecke in Hockenheim ist ein schöner Ort für einen Saisonauftakt. Vor allem die Atmosphäre im voll besetzten Motodrom ist einmalig. Ich kann es nach dem langen Winter kaum noch erwarten, dass es endlich losgeht. Ich fühle mich im Moment so richtig wohl in meinem Auto und bei meinem Team ART Grand Prix. Alles passt, wie ein gut eingelaufener Schuh.“

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Wenn der Renn-Samstag beginnt, dann ist er für die Teams und Fahrer genauso durchgetaktet, wie schon die Tage zuvor. Spätestens ab Mittag, wenn die Le Mans Startaufstellung alles versammelt, was im Motorsport Rang und Namen hat, dann weiß man vor allem eines: Man muss die nächsten rund 27 Stunden einfach nur noch 101 Prozent funktionieren.

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