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Thommo goes Civic

Die Zukunft von N.Technology nach der Alfa-Ära scheint gesichert, und die Tourenwagen-WM erhält eine weitere Marke: Honda kommt zurück.

Im Dezember feierte das italienische Team N.Technology nach fast zwei Jahrzehnten Zusammenarbeit den Abschied von Alfa Romeo bei der Bologna Motorshow. Jetzt, zwei Monate vor Beginn der Saison 2008 in Brasilien, gibt es erste Meldungen über die Zukunft des profilierten Rennstalles.

Die Antwort heißt offenbar Honda – zwei Civic Type R aus der Intercontinental Rally Challenge werden auf S2000-Tourenwagen umgerüstet und kommen ab WTCC-Runde 2 in Mexiko zum Einsatz. In der IRC sind die Autos von Hunda unterstützt, ob das auch in der WTCC der Fall sein wird, ist noch nicht klar.

Jedenfalls ist es unwahrscheinlich, dass ein „Schwergewicht“ wie N.Technology in der Independents-Klasse akzeptiert wird. Als de-facto-Privatmannschaft mit dem „Youngtimer“ Alfa 156 und nur drei Testtagen 2007 schaffte man immerhin den dritten Gesamtrang in der Fahrerwertung für James Thompson. Der Brite stand bereits als Fahrer bei N.Technology fest; er darf sich auf den hochinteressanten Civic freuen, der der Benziner-Riege in der Tourenwagen-WM wieder Aufschwung geben könnte.

Honda war bereits in der WM vertreten, bis Ende 2006 setzte die Mannschaft JAS, die auch den Rallye-Civic baut, einen Accord Euro R mit Fabrizio Giovanardi ein; 2007 war Tomas Engström mit dem Accord des schwedischen Importeur-Teams einige Male zu Gast. Ryan Sharp gewann 2006 vor seinem Wechsel in die GT-Szene zu Jetalliance mit einem weiteren Accord den Europacup.

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