MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Formel 1: News

Einigung zwischen Toro Rosso & Bourdais

Schnelle Einigung: Die Entlassung von Sébastien Bourdais bei der Scuderia Toro Rosso hat kein weiteres gerichtliches Nachspiel.

Das Toro-Rosso-Kapitel Sébastien Bourdais war nach dem Grand Prix am Nürburgring nach nur eineinhalb Jahren beendet. Der Franzose konnte das italienische Team nicht mit den erwünschten Leistungen überzeugen, daher ersetzte man den vierfachen Meister der ehemaligen Champcar-Serie durch Youngster Jaime Alguersuari. Der sportliche Schlussstrich war somit gezogen, die arbeitsrechtliche Probleme blieben zunächst.

Der mit rund 1,8 Millionen Euro dotierte Vertrag von Bourdais lief ursprünglich erst zum Ende der Saison aus. Der 30jährige forderte nun also das noch ausstehende Geld – doch man wurde sich schnell einig, obwohl Bourdais angekündigt hatte, die weiteren Schritte seinen Anwälten zu überlassen. Eine Verhandlungsrunde begann, die schnell von Erfolg gekrönt war.

"Eine Woche nach dem Grand Prix in Deutschland haben wir mit dem Team eine außergerichtliche Einigung erzielt", wird Bourdais-Manager Nicolas Todt in der französischen Sportzeitung L'Equipe zitiert. "Ihnen war klar, dass sie in diesem Fall vor Gericht keine Chance haben würden." Der bisherige Formel-1-Pilot hat zwar betont, dass er weiterhin in der "Königsklasse" aktiv sein möchte, doch in den USA gibt es bereits Gerüchte um einen möglichen Einstieg in die IndyCar-Serie. Bei Newman/Haas/Lanigan könnte Bourdais schon bald Oriol Seriva ersetzen, der selbst kurzfristig für Robert Doornbos eingesprungen ist, nachdem dieser überraschend das Team verlassen hatte.

News aus anderen Motorline-Channels:

Formel 1: News

Weitere Artikel:

Tardozzi über Marquez' Ungarn-Coup

"Er überrascht uns immer noch"

Marc Marquez gewinnt in Ungarn und macht im Titelkampf Boden gut - Doch Davide Tardozzi warnt: Der Spanier sei noch weit von seiner Bestform entfernt

Wenn der Renn-Samstag beginnt, dann ist er für die Teams und Fahrer genauso durchgetaktet, wie schon die Tage zuvor. Spätestens ab Mittag, wenn die Le Mans Startaufstellung alles versammelt, was im Motorsport Rang und Namen hat, dann weiß man vor allem eines: Man muss die nächsten rund 27 Stunden einfach nur noch 101 Prozent funktionieren.

"Müssen sauberer werden"

Mick Schumacher nach P17 selbstkritisch

Mick Schumacher erklärt den Verbremser und die Strafe in Elkhart Lake - Und weiß selbst: Die Wochenenden müssen von jetzt an sauberer werden

GP von Österreich: Qualifying

Kontroverse Russell-Pole nach Verstappen-Crash

George Russell fährt in letzter Sekunde zur Pole, doch weil aufgrund eines Unfalls von Max Verstappen Gelb war, gibt es Fragezeichen über die Bestzeit