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Zwei Rennsieger bei Lotus

Das neue Lotus-Team hat seine Fahrer für 2010 vorgestellt: Jarno Trulli und Heikki Kovalainen fahren ab sofort für den malaysischen Rennstall.

Knapp drei Monate vor Saisonbeginn steht fest, wer im kommenden Rennjahr für Lotus ins Lenkrad greifen wird: Der neue Rennstall um Teamchef Tony Fernandes sicherte sich die Dienste von Jarno Trulli und Heikki Kovalainen. Fairuz Fauzy wurde zum Dritten Fahrer des Teams bestellt. Damit hat das malaysische Team für 2010 gleich zwei frühere Formel-1-Rennsieger unter Vertrag genommen.

"Ich freue mich außerordentlich darüber, dass wir Jarno, Heikki und Fairuz für unsere Debütsaison verpflichten konnten", kommentiert Teamchef Fernandes sein Fahreraufgebot. "Die Ernennung von Jarno, Heikki und Fairuz als unsere Rennfahrer reflektiert die Qualität unseres Teams, unsere Ziele, unsere Motivation und vor allem unsere langfristige Erfolgsvision in der Formel 1."

"Jarno und Heikki sind Siegfahrer und stellen in Punkto Weiterentwicklung des Rennwagens einen Zugewinn für unser Team dar", meint der Malaysier. "Jarno und Heikki sind zwei extrem vielseitige Piloten, die bereits unter Beweis gestellt haben, dass sie mehr als dazu in der Lage sind, gute Ergebnisse einzufahren - egal, wie schwierig die Bedingungen auch sind", erläutert Fernandes.

"Dass Fairuz bei uns an Bord ist, ist ebenfalls eine gute Nachricht. Im Augenblick ist er zweifelsohne der beste gestandene Rennfahrer aus Malaysia und es ist ein großes Vergnügen für mich, ihn im malaysischen Formel-1-Team willkommen zu heißen. Wir haben unsere Zulassung durch die FIA erst im September erhalten, doch unser erstes Auto befindet sich bereits in der Produktionsphase."

"Wir haben zwei Rennsieger unter Vertrag und ein lokalen Rennfahrer aus Malaysia. Das ist doch nicht schlecht für die Arbeit von drei Monaten", findet Teamchef Fernandes. "Man wird noch einiges von uns hören. Wir dürfen mit erhobenem Haupt in die Feiertage gehen, denn wir haben schon einiges erreicht. Gleichwohl sind wir fest entschlossen, die Grenzen noch etwas mehr zu verschieben."

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