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Alesi fährt in Le Mans, Rossi nicht

Kein Hausbesuch

Zumindest vorderhand fährt der "Doktor" nicht in Le Mans: Valentino Rossi lehnt ein Angebot von Jean Alesi für einen Drive im GT2-Ferrari ab.

Valentino Rossi bei den 24 Stunden von Le Mans - das hätte schon bei der nächsten Auflage des Langstreckenklassikers im Juni 2010 Wirklichkeit werden können. Und zwar in einer interessanten Teamkonstellation.

Denn der frühere Formel-1-Pilot Jean Alesi hat dem Yamaha-Star angeboten, mit ihm zusammen in Le Mans zu fahren. Alesi wird sich nach dem Ende des Speedcar-Experimentes nächstes Jahr eine volle Sportwagensaison in einem Ferrari F430 GT2 des Topteams AF Corse absolvieren.

Doch Rossi hat abgelehnt – "Wenn Vale in die Saison gestartet ist, möchte er sich ganz auf die Motorräder konzentrieren. Er wird nur nach dem Saisonende an Rallyes und Speedevents teilnehmen", sagt sein Renningenieur Davide Brivio der italienischen 'Gazzetta Sportiva'.

Deshalb sei jetzt auch fraglich, ob Rossi wie ursprünglich geplant im März 2010 an der Rallye Mexiko, dem zweiten Lauf der WRC-Saison 2010, teilnehmen wird. Denn dieser Lauf ist zeitlich bereits zu nah am Start der MotoGP-Saison.

Rossi hat nicht nur im Rallyesport seine Begeisterung für vier Räder entdeckt. Im vergangenen Herbst hat der Italiener er bei seinem GT-Renndebüt in einem Ferrari mit seinen Kollegen den dritten Platz in der GT3-Klasse geholt – trotz eines Motorfeuers.

Außerdem hat ihm der Audi-Werksfahrer und mehrfache Le-Mans-Sieger Rinaldo Capello angeboten, gemeinsam Langstreckenrennen im Sportwagen zu fahren. Auch das wäre eine gute Vorbereitung auf spätere Einsätze in Le Mans - denn es ist nicht ausgeschlossen, dass der "Doktor" dann nach dem Ende seiner Motorradkarriere doch noch bei den 24 Stunden antritt.

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