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Auftrag ausgeführt

Philipp Peter und Richard Lietz können zufrieden die Heimreise aus Frankreich antreten, beide verteidigen vor dem Finale ihre Tabellenführungen.

Fast perfektes Wochenende für Philipp Peter und seinen polnischen Partner Michael Broniszewski beim GT-Open 2009 in Magny Cours: Zweimal belegte das Duo mit dem Ferrari 430 Platz 3. Viel wichtiger aber: Man konnte die Führung in der Gesamtwertung der GT3-Klasse entscheidend ausbauen.

Am Samstag ging Peter aus der GTS-Pole Position ins Rennen, konnte lange Zeit die Führung auch behaupten.

Durch die 45-Sekunden-Zeitpönale für den letzten Sieg, die sie beim Boxenstopp "absitzen" mussten, fiel das Duo aber auf Rang 3 zurück.

Dennoch war die Freude bei Kessel Racing groß - zum einen über den weiteren Podestplatz, zum anderen, weil man damit die Gesamtführung ausbauen konnte. Peter/Broniszewski profitierten dabei vom Ausfall des härtesten Titelkonkurrenten Massimo Wiser,

Am Sonntag war dann viel Glück dabei: Broniszewski startete von Platz 4, konnte diese Position bis zum Fahrerwechsel halten. Dann übernahm Philipp Peter das Steuer.

Er hatte aber bereits nach sechs Runden einen Reifenschaden, musste langsam fast eine halbe Runde an die Box zurück. Fazit: Viel Zeit verloren, Rückfall auf Rang 5. Danach schieden aber beide Aston Martin, darunter auch Philipps härtester Konkurrent, Massimo Wiser, mit technischen Defekten aus.

Das waren dann gleich "zwei Fliegen auf einen Schlag" - zum einen rückte das Kessel Racing-Duo im Rennen auf Rang drei vor, zum anderen punktete der Italiener wiederum nicht. Damit hat Philipp Peter in der Gesamtwertung der Klasse GTS nun 22 Zähler Vorsprung auf Wiser:

"Heute hatten wir wirklich Glück im Unglück. Denn nach dem Reifenschaden wäre nicht mehr als der fünfte Platz möglich gewesen. Ideal natürlich auch, dass Wiser erneut keine Punkte gekam. Jetzt ist unser Vorsprung schon etwas komfortabel. Aber gegessen ist die Sache noch lange nicht. Schließlich gibt es ja noch sechs Rennen!"

Lietz/Roda verteidigen die Tabellenspitze

Die Mission GT Open Magny Cours ist erfüllt: Richard Lietz und Gianluca Roda kommen mit ihrem Autorlando Porsche 911 GT3 RSR als Tabellenführer Anfang Oktober zum vorletzten Lauf ins Autodrom von Monza.

Der Vorsprung beträgt allerdings nur mehr hauchdünne zwei Punkte auf die Verfolger.

Wie allgemein erwartet, stellte der Österreicher den blau-weissen Elfer für Lauf 1 auf die Pole Position.

Lietz konnte sich nach dem Start auch gleich vom Feld absetzen und einen komfortablen Vorsprung herausfahren.

In Führung liegend erfolgte Übergabe an Gentleman-Driver Roda und dieser fuhr ein ausgezeichnetes Rennen. Platz zwei war das sehr zufriedenstellende Ergebnis im ersten Heat.

Für Lauf 2 am Sonntag hatte Roda den achten Startplatz erreicht. Richard Lietz übernahm und konnte sich noch um einige Plätze verbessern. Mehr als Platz sechs war aber leider nicht mehr erreichbar.

Dieses Ergebnis reichte aber, um die Meisterschaftsführung behalten zu können. Lietz/Roda führen nun mit dem minimalen Vorsprung von zwei Punkten auf Fässler/Camathias, auf Platz drei der IMSA Porsche mit Pilet/Narac.

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