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Formel Masters: Nürburgring

Schadensbegrenzung in der Eifel

Ein guter Rennfahrer zeichnet sich bekanntlich dadurch aus, dass er auch aus einer schwierigen Situation noch das Beste herausholt...

Insofern hat Rene Binder am Rennwochenende der ADAC Formel Masters am Nürburgring im wahrsten Sinne des Wortes Schadensbegrenzung betrieben.

Der 17jährige Tiroler musste im ersten offiziellen Zeittraining bereits nach vier Runden einen heftigen Abflug in der Dunlop-Kehre verdauen und konnte sich am Ende dennoch für die Startplätze 8 bzw. 11 qualifizieren.

Dass er dann im ersten Rennen sogar als Fünfter Format füllend im Rückspiegel des Meisterschaftsführenden Adrian Campfield auftauchte, war unter den gegebenen Umständen wohl eine kleine Sensation. Sein Abrutschen auf Platz 7 im Finish, quittierte der ehrgeizige Rookie hingegen eher mit einem weinenden Auge:

"Einerseits war ich selbst über meinen Speed in den ersten Runden überrascht, anderseits hat das Auto dann extrem abgebaut, sodass ich mich nicht mehr verteidigen konnte. Das war schon ein bisserl komisch, weil ich genau dasselbe Problem auch im zweiten Rennen hatte.“

Mit perfektem Start und frischem Selbstvertrauen katapultierte sich Rene noch einmal auf Platz fünf um dann wieder nach und nach an Boden zu verlieren. Das endgültige Aus kam dann, wie könnte es anders sein, einmal mehr in der Dunlop-Kehre, wo sein Dallara-VW von einem Kontrahenten am Hinterrad getroffen und ins Kiesbett befördert wurde.

"Die Rennsonntage scheinen mich einfach nicht so zu mögen, wobei ich heute sowieso keine Chance auf ein Spitzenresultat gehabt hätte. Mein Team wird das Auto jetzt noch einmal genau unter die Lupe nehmen, damit ich bei den nächsten Rennen in Hockenheim wieder von der ersten bis zur letzten Runde angreifen kann. Von daher bin ich gestern als Siebter wirklich noch einmal mit einem blauen Auge davon gekommen.“

Im Zwischenklassement der Meisterschaft rangiert Binder weiterhin auf einem guten 8. Platz.

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