MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Granitbeisser 2009

Glühende Steine

Heiß wie am Steinplattengrill - bei der Sechs-Stunden-Enduro in Schrems entschied sich die Frage: wer ist Granitbeisser 2009?

Fotos: www.bikercom.at/Ecker

Viele heimische Grillmeister schwören auf das schonende Brutzeln auf dem Steinplattengrill. Weit weniger sanft ging es am Sonntag beim zum Bachner Cup zählenden Granitbeisser in Schrems zu.

Die Gesteinskrater der Poschacher Granitwerke sorgten für dezenten Grilleffekt. Insgesamt 145 Starter bissen sich durch die sechs Stunden Renndistanz. Die Profiteamwertung holten sich Erich Brandauer und Tom Griesser (beide Husaberg).

Als Steinmetzunternehmer weiß Erich Brandauer zweifellos mit harten Brocken umzugehen. Der 39jährige mehrfache Ex-Trialstaatsmeister wuchtete seine riesige 570er-Husaberg schon im Prolog am schnellsten um den rund 15 Kilometer langen, sehr selektiven Kurs.

Der Rennsonntag hielt für die 41 Zweierteams und die 63 Einzelfahrer schweißtreibende Rennbedingungen bereit.

Dafür sorgten nicht nur der wilde Ritt über die Gesteinsmassen sowie endlose Auf- und Abfahrten. Vor allem ließ die idyllische Gesteinswelt die Sonne unbarmherzig reflektieren.

Auf den glühenden Steinen war das Duo Brandauer/Griesser eine Klasse für sich. Sie feierten in der Profiteamwertung einen Start/Ziel-Sieg und hatten nach sechs Stunden eine Runde Vorsprung.

In den Einzelwertungen bewiesen Manuel Kössner (KTM/EC-Granitbeisser), Peter Nesuta (Suzuki/OMMA) sowie Gerhard Krimbacher (Gas Gas/MSC-Oberndorf) in den unterschiedlichen Klassen enorme Hitzebeständigkeit.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Streit um Katar-GP spitzt sich zu

Wie viel Macht haben die MotoGP-Fahrer?

Der Katar-Grand-Prix soll trotz Sicherheitsbedenken stattfinden - Wie geschlossen ist das Fahrerfeld und welchen Einfluss haben die Piloten auf die Entscheidung?

GP von Singapur: Qualifying

Verstappen mit erster "echter" Singapur-Pole

Max Verstappen holte sich zum ersten Mal eine Poleposition für den Singapur-Grand-Prix vor den beiden Ferraris von Charles Leclerc und Lewis Hamilton

DTM-Rennen Hockenheim 2

Thomas Preining ist DTM-Champion 2026!

Thomas Preining ist DTM-Champion 2026: Dem Manthey-Pilot reicht der dritte Platz hinter Maro Engel und Teamkollege Ricardo Feller, um seinen zweiten Titel zu feiern

F1 hält an Katar und Abu Dhabi fest

Jetzt droht der Super-GAU

Die Situation im Nahen Osten ist weiterhin mehr als fragil - Im schlimmsten Fall für die Formel 1 gewinnt Kimi Antonelli den WM-Titel 2026 auf der heimischen Couch