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Truck-EM: Nogaro

Kein Glück in Nogaro

Gutes Wetter und viel Zeit zum Testen in Frankreich - aber Markus Altenstrasser hat in dieser Saison scheinbar das Pech gepachtet.

Am Freitag beim letzten Trainingslauf verabschiedete sich das Getriebe des 5,5-Tonners samt seinen sechzehn Gängen und musste am Abend getauscht werden. Am Samstagmorgen, pünktlich zum ersten Training ging dann die Sperre in der Hinterachse ein.

Gott sei Dank war der Zeitplan in Nogaro sehr mechanikerfreundlich gestaltet und somit war ausreichend Zeit um den Schaden zu beheben. Im Zeittraining wollte und wollte es nicht funktionieren: es kam einfach keine gute Trainingszeit zustande.

Somit musste Altenstrasser aus der vierten Reihe von Platz acht starten. Beim Start zum ersten Cup-Rennen schnappte er sich gleich den Russen Alexander Lvov und gleich danach den Engländer Chris Levett.

Somit kam Altenstrasser auf Platz sechs zurück und konnte diesen auch bis ins Ziel halten. Nach dem neuen Startsystem, das heuer erstmals im FIA EUROPEAN TRUCK RACE eingesetzt wird, hieß das nun Startplatz 3 für Altenstrasser.

Altenstrasser erwischte einen guten Start - jedoch wollte Egon Allgäuer, der von Platz vier startete, in ein „Loch“ hineinfahren, dass es einfach nicht gab. Die Onboard-Aufzeichnungen des zweiten Trucks des Frankie Truck Racing Team zeigten deutlich, dass Allgäuer den Renault von Altenstrasser schwer abdrängte und somit nach mehreren seitlichen Schlägen auf die Wiese drückte.

Nach diesem Gerangel konnte sich Altenstrasser auf Platz 5 einreihen und nahm die Verfolgung wieder auf. Runde für Runde kämpfte sich Altenstrasser an den langsameren Engländer Chris Levett heran und startete mehrere Angriffe.

Nach mehreren Zick-Zack Fahrten des Engländers auf der Geraden und zweimaliges Abdrängen auf die Wiese hatte Altenstrasser genug und wollte härtere Geschütze auffahren. Doch in diesem Moment schlug schon wieder das Pech zu - eine Druckluftleitung der Kupplung versagte. Somit stand für die letzten zwei Runden nur mehr der siebente Gang zur Verfügung.

Leider konnten in dieser Zeit noch drei Mitstreiter am Österreicher vorbei gehen und Altenstrasser brachte den Truck noch auf Platz acht ins Ziel.

Der Sonntagmorgen startete erneut mit einem Warm Up und kurz danach ging es auch schon mit dem Zeittraining weiter. Wieder Platz acht für Markus Altenstrasser, der die Welt nicht mehr verstand: was funktionierte nicht?

Beim Start zum ersten Cuprennen konnte Altenstrasser gleich wieder einen Platz gutmachen und reihte sich auf Platz sieben ein, und erneut schlug das "Pech" zu: die Hinterachs-Sperre quittierte erneut den Dienst, er fiel auf Platz neun zurück.

Ein Angriff auf den Achtplatzierten Russen Alexander Lvov ließ die Herzen der 26.000 Franzosen höher schlagen. Altenstrasser bremste sich mit einem sehr optimistischen Bremspunkt am Ende der Gegengeraden am Russen vorbei, kam dabei leider etwas weit hinaus und musste den Russen wieder passieren lassen.

Platz neun zum Ende des Rennens, das hieß im zweiten Cuprennen aus der fünften Reihe starten. Die letzte Chance, an diesem Wochenende Punkte zu sammeln: gleich am Start ging es sehr hart zur Sache.

Diesmal hielt sich Altenstrasser aber, so gut es ging, aus dem Gerangel heraus und kam als Achter von der ersten Runde zurück. Lange zwölf Runden dauerte dieser Turn am Ende gab es Platz 5.

In zwei Wochen steht schon wieder das nächste Rennen am Circuit de Catalunya in Spanien am Programm. Nun hoffen das Frankie Truck Racing Team und Markus Altenstrasser, endlich das Pech hinter sich zu haben.

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