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Rallycross-ÖM: Fuglau

Dreikämpfe um die Titel

Der Startschuss zu den Titelentscheidungen in der internationalen Rallycross-ÖM fällt am 26./27. September auf dem Nordring bei Horn.

In nicht weniger als drei Divisionen sind jeweils drei potenzielle Anwärter im Kampf um die begehrten Trophäen involviert. Vor allem in der Königsklasse (Division 1, Turbo-Allrad-Boliden) ist das Titelrennen enorm spannend.

Division 1

Neben dem Ungarn Zoltan Harsanyi, der jedoch nur noch theoretische Chancen hat, fechten der amtierende Meister Peter Ramler (Seat Leon) aus Niederösterreich und der Mühlviertler Alois Höller (Ford Focus) das entscheidende Duell aus.

Während Ramler mit einem Sieg in Fuglau die Krone erfolgreich verteidigen kann, muss Höller dies unbedingt zu verhindern versuchen, um im Titelrennen zu bleiben.

Der Oberösterreicher wird danach trachten, vor Ramler die Ziellinie zu überqueren, denn nur dann würde die endgültige Entscheidung vertagt werden.

Mit starker Konkurrenz aus dem Ausland müssen die beiden Titelaspiranten ebenso rechnen wie mit dem einen oder anderen österreichischen Herausforderer.

Besonders motiviert wird der Waldviertler Jürgen Stoitzner zu Werke gehen, denn der Nordring ist seine ausgesprochene Lieblingsstrecke, auf der er schon viele Erfolge feiern konnte.

Seine vielen Fans werden ihn entsprechend lautstark unterstützen und für ausgezeichnete Stimmung sorgen.

Nur sporadisch ist Edy Schuster mit seinem Ford Focus auf den Rallycrosspisten zu sehen, doch dann ist er immer für einen Podestplatz gut.

Division 1A und 2

Einen Dreikampf um den Titel gibt es auch in der Division 1A. In der Liga der hochgezüchteten 1600er-Motoren sind die Tschechen eine Macht.

Hier wird der Titel mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit an unsere nördlichen Nachbarn gehen.

Einzig in der Division 2 ist die Trophäenvergabe schon fixiert. Der tschechische Dominator Roman Castoral hat heuer alle Rennen für sich entscheiden können und zum wiederholten Male die Goldmedaille abgeholt.

Doch vor allem beim Rennen im April am Nordring konnte ihn der Tabellenzweite Josef Strobl enorm fordern. Der niederösterreichischen Mazda RX8-Pilot wird alles daran setzen um den Tschechen erstmalig in dieser Saison zu bezwingen.

Division 4 und erstmals Volvos!

Mit einer geballten Ladung an Startern kann die sehr beliebte Division 4 aufwarten. Fahrer aus insgesamt vier Nationen haben ihre Nennung beim Veranstalter abgegeben.

Alleine in dieser Kategorie sind es mittlerweile bereits knapp vierzig Teilnehmer, die ihren Boliden die Sporen geben werden. Mit Klaus Freudenthaler (Seat Ibiza) steckt ein Österreicher noch im Titelrennen. Er ist amtierender Meister und hat sich natürlich zum Ziel gesetzt, seine Krone erfolgreich zu verteidigen.

Er hat mit zwei immens starken tschechischen Herausforderern zu tun, die ihm den Rang ablaufen wollen. Ein Podestplatz, besser noch ein Klassensieg, ist die Vorgabe um weiterhin am Thron sitzen zu bleiben. Diverse Waldviertler Lokalmatadore werden ebenso versuchen, durch gute Leistungen einen Platz an der Sonne zu schaffen.

Erstmalig sind mit insgesamt fünf heckgetriebenen Volvo 740, die aus der Rallyeszene so beliebten „Elchjäger“, im Rallycross mit von der Partie. Daneben feiern einige Wiedereinsteiger, wie die beiden Niederösterreicher Alexander Schiessling und Hans Eigenbauer, ihr Saisondebüt in Österreich.

Mit der rekordverdächtigen Starteranzahl von ca. 80 Teilnehmern ist für eineinhalb Tage pure Motorsport-Spannung gesorgt.

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