MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Chevy Camaro GT4: Schwermetall für Europa

For sure!

Die niederländische Equipe Verschuur importiert aus Amerika ein neues Auto für die FIA-GT4-Meisterschaft: Den Chevrolet Camaro.

Johannes Gauglica

Gebaut wird das Auto vom US-Konstrukteur Riley Technologies aus der NASCAR-Hochburg Mooresville, North Carolina. Der niederländische Motorsport-Betrieb von Frans Verschuur in Nijmegen ist zum offiziellen Europa-Importeur ernannt worden.

Dieses Team hat 2008 in Le Mans die LMP2-Klasse gewonnen (damals mit einem Porsche RS Spyder u.a. mit Jos Verstappen als Fahrer), 2009 war man siegreich im Renault Mégane Eurocup.

Die Basis liefert eine Version des Retro-Coupés für die GrandAm Sports Car Challenge, eine Serie mit leicht modifizierten GT-Autos, die der europäischen GT4 nicht unähnlich ist. IIn Zusammenarbeit mit Equipe Verschuur wurde das Pony-Car in einigen Bereichen für den europäischen Rennsport angepasst.

„Das Auto bietet jede Menge Potential“, sagt Frans Verschuur, der mit seinem eigenen Team mindestens einen Camaro in der niederländischen GT4-Meisterschaft einsetzen will. „Der Camaro ist für die regulären GT4-Rennen geeignet, zum Beispiel für den europäischen Cup, kann aber dank seines 100-Liter-Tanks auch für Langstreckenrennen eingesetzt werden.“

Der Camaro GT4 hat einen V8-Motor mit einer Leistung von etwa 450 DIN PS und wiegt 1.450 kg. Der Importeur hat einen Preis von rund 135.000 Euro für den Wagen ins Auge gefasst.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Nürburgring-Langstrecken-Serie

Verstappen gewinnt - und wird disqualifiziert

Max Verstappen feiert am Nürburgring einen dominanten Sieg - doch Stunden später wird er disqualifiziert: Ein Teamfehler sorgt für das bittere Ende

DTM 2026: Starterfeld

DTM: Starterfeld mit 21 Autos steht

Die DTM hat das Starterfeld für 2026 mit 21 Autos präsentiert: Welche Fahrer dabei sind, welche Stars fehlen und wieso das Feld etwas kleiner ausfällt als im Vorjahr

Absage Bahrain & Saudi-Arabien

Die versteckten Folgen der abgesagten GP

Die Absage der Grands Prix von Bahrain und Saudi-Arabien hat nicht nur logistische Konsequenzen für die Teams, sondern betrifft auch mehrere sportliche Aspekte