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Oreca-Boliden 2011 sowohl in LMP1 als auch LMP2 am Start

Chassishersteller Oreca möchte sich mit dem neuen Modell 03 auf Anhieb in der neu strukturierten LMP2-Prototypen-Klasse etablieren.

Grafik: Oreca

Die Entwicklung von Oreca ist eine beeindruckende Geschichte. Hugues de Chaunac führte seine Mannschaft zu Erfolgen bei der Rallye Monte Carlo, war bei der "Dakar" aktiv.

Das Herz des Franzosen schlägt jedoch eindeutig für die Langstrecke - nicht erst seit dem großen Erfolg mit Mazda, an dem Oreca nicht geringen Anteil hatte.

Volker Weidler, Bertrand Gachot und Johnny Herbert waren damals mit dem Mazda 787B samt Wankelmotor zum Le-Mans-Sieg gefahren.

2011 wird Oreca nicht nur erneut in der LMP1-Klasse unterwegs sein, sondern sich als Chassishersteller in der neu strukturierten LMP2-Klasse engagieren.

Mit dem Oreca 03 hat man bisher mehr Erfolg als mancher Konkurrent auf dem Chassismarkt. Die neue französische Mannschaft Sbarta wird beispielsweise auf Chassis der Landsleute vertrauen. "Ich erwarte mindestens fünf bis sechs Oreca 03 auf beiden Seiten des Atlantiks", so der Teamboss optimistisch.

Nicolas Lapierre wird den neuen Wagen im Januar zu intensiven Testfahrten ausführen, anschließend sollen die ersten Autos an die Kunden ausgeliefert werden. Bis dorthin gibt es noch viel zu tun.

"Wir wollen eine umfassende Dokumentation bereit halten", erklärt Oreca-Technikchef David Floury. "Die Kunden bekommen von uns ein Auto samt Anleitung bezüglich Setupvarianten und Aerodynamik-Konfigurationen. Wir liefern nicht nur einfach ein Produkt, sondern bieten umfassenden Service."

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