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Es ist fix

Alles unter Dach und Fach: Der Tiroler wird 2010 Österreichs Farben in der erstmals durchgeführten FIA GT1 World Championship vertreten.

Der 41jährige Ex-Formel 1-Pilot geht mit dem Swiss Racing Team und dem speziell für diese Serie entwickelten Nissan GT-R auf Titeljagd - für den Tiroler ist es quasi ein nachweihnachtliches "Wunschpaket“.

Karl Wendlinger: „Es gab einige Möglichkeiten, dieses Engagement hatte für mich aber von Beginn an Priorität. Denn zum einen steht mit Nissan ein Werk dahinter, zum anderen habe ich mit Swiss Racing-Miteigentümer Othmar Welti in den letzten Jahren sehr erfolgreich zusammen gearbeitet. Diese beiden Komponenten haben den Ausschlag gegeben. Ich bin fest davon überzeugt, dass wir in dieser Konstellation in der neuen Meisterschaft konkurrenzfähig sein werden.“

Noch nicht entschieden ist, wer Wendlingers Partner sein wird. Derzeit laufen noch Verhandlungen mit einigen Fahrern.

Wendlinger: „Mein langjähriger Partner Ryan Sharp, der nun ein eigenes Formel-3-Team betreibt, steht leider nicht mehr zur Verfügung. Sehr schade, denn wir waren ein perfekt eingespieltes Team. Ich bin aber sicher, dass Othmar Welti den geeigneten Ersatz finden wird.“

Othmar Welt, iTeamchef des Swiss Racing Team: „Ich bin freue mich, dass wir mit Karl auch diese Saison arbeiten können. Karl ist mit seiner enormen Erfahrung ein wichtiger Faktor in unserem Team.“

Zweites Auto mit Max Nilsson

"Das Team kann mit NISMO, der Motorsportabteilung von Nissan, auf einen starken Partner setzen", so Othmar Welti, "unser Ziel sind ganz klar vordere Platzierungen in der Weltmeisterschaft 2010, die Chancen stehen mit dem modernsten GT-Rennauto, dem NISSAN GT-R und dem erfolgreichsten FIA-GT-Piloten sehr gut."

Der zweite GT-R ist mit dem Schweden Max Nilsson besetzt, der bereits seit vielen Jahren mit dem Team Erfahrung in der deutschen Formel 3 gesammelt hat. Max Nilsson hat 2009 bei einem Gaststart in der FIA GT1 in Budapest schon gezeigt, dass er auch in dieser Serie sehr gute Ergebnisse einfahren wird.

Die noch zu besetzenden Fahrerplätze sind bei den Interessenten sehr begehrt: "Noch sind aber die letzten Entscheidungen nicht getroffen, denn wir wollen für das zweite Auto ebenso eine leistungsstarke Paarung erzielen. Wir erhalten fast täglich Anrufe von Piloten, die sich für das Cockpit interessieren. Unser Ziel ist es, uns genügend Zeit zu lassen, den richtigen Fahrer auszusuchen", erklärte Erich Kolb. Offizieller Start der Weltmeisterschaft ist am 17. April 2010 in Abu Dhabi.

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