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F3-Aufsteiger Rene Binder im Interview

"Einstieg in eine Topliga"

Am Weg in die Königsklasse: Nach nur einem Aufbaujahr gibt der junge Zillertaler Rene Binder sein Debüt in der deutschen Formel 3.

Du hast am 1. Jänner deinen 18. Geburtstag gefeiert und ein schöneres Geschenk als den Aufstieg in den Formel-3-Cup hätte es für Dich wohl nicht geben können…

Ich hatte zwar schon bei den Sichtungstests in Estoril ein gutes Gefühl, aber ganz sicher war ich mir bis zum Jahreswechsel nicht. Schließlich geht’s hier nicht mehr nur um ‚ein bisserl Rennfahren’ sondern um den Einstieg in eine Topliga. Und ein Team wie Motopark Academy kann sich die Fahrer mehr oder weniger aussuchen.

Du wirst dort beste Voraussetzungen vorfinden und natürlich wirst Du ab sofort auch viel stärker unter Beobachtung stehen, weil das Team doch schon einige Rennprofis herausgebracht hat.

Motopark ist wirklich eine echte Akademie und wie sie mit ihren Fahren arbeiten ist schon sehr beeindruckend. Man hat das ja auch in der Formel Renault gesehen, wo sie so ziemlich alles gewonnen haben, was es zu gewinnen gab. Das Team geht im Formel-3-Cup mit 4 oder sogar 5 Autos an den Start, da muss schon alles perfekt organisiert sein. Und das Gute ist: Ich habe ein paar schnelle Teamkollegen und damit gute Vergleichswerte.

Das so genannte ‚Driver Line-up’ ist ziemlich international. Wie sind ein Däne, ein Schwede, ein Brasilianer, ein Angolaner und ein Österreicher unter einen Hut zu bekommen…

Ich bin der einzige deutschsprachige Fahrer in einem deutschen Team! Deshalb unterhalten wir uns über die wichtigen Dinge gleich von vornherein auf Englisch. In Portugal hat das alles bestens funktioniert und es zeigt halt auch, wie professionell der Rennsport inzwischen geworden ist.

Die momentane Nummer 1 im Team ist der Däne Kevin Magnussen, den Du ja im Kartsport schon geschlagen hast!

Das stimmt schon, aber er hat mir im Formelauto doch noch ein Jahr voraus und kennt natürlich auch das Team schon länger. Er zählt sicher zum engsten Favoritenkreis, aber warten wir einmal ab, was passiert.“

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