MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
F3: Hockenheim

Rene Binder: Erste Saisonhälfte als Lernphase

In wenigen Tagen geht's los - der österreichische Nachwuchs-Racer über seine bevorstehende Premiere in der Formel 3 in Hockenheim.

Wie sind die Testfahrten gelaufen? Wo warst du überall, welche Platzierungen hast du belegt und wie waren deine Eindrücke im Gegensatz zur ADAC Formel Masters, in der du im letzten Jahr deine Premiere im Formelrennsport gefeiert hast?

Sagen wir es mal so: Die Testfahrten waren für mich sehr wichtig, um die Grenzbereiche auszuloten, da es zwischen einem Formel 3 und einem Formel ADAC ja doch einige Unterschiede gibt. Wir waren in Varano, in Assen, am Lausitzring und zuletzt in Oschersleben. Wo ich im Moment gegenüber der Konkurrenz stehe, ist noch schwer zu sagen. Lassen wir uns einfach einmal überraschen.

Was machst du die letzten Tage vor dem Auftakt in Oschersleben? Wie fühlst du dich vor deinem ersten Rennen in der Formel 3?

Am Mittwoch geht es noch einmal zurück in die Schule, außerdem stehen auch noch ein paar Stunden Fitnesstraining auf dem Programm. Rein konditionell bin ich sehr gut vorbereitet und das richtige Gefühl fürs Auto sollte nach ein paar Rennwochenenden auch da sein. Im Moment lerne ich noch mit jeder einzelnen Runde dazu.

Wie klappt die Zusammenarbeit mit dem Team? Hast du einen bestimmten Ingenieur bzw. Mechaniker, mit dem du besonders intensiv zusammenarbeitest?

Ich habe vollstes Vertrauen in meine Mannschaft und finde es toll, dass ich mit meinem Renningenieur Danny und mit meinem Chefmechaniker Mark gleich zwei englischsprachige Jungs an meiner Seite habe. Bei den Briefings wird bei uns nämlich kaum Deutsch gesprochen. Eine extrem wichtige Rolle spielt dann auch noch mein Chefingenieur Frank Funke, der mir vor allem fahrtechnisch sehr viel beibringen kann.

Was sind deine Ziele für diese Saison?

Die Ziele sind immer noch die gleichen: Ich möchte die erste Saisonhälfte als Lernphase nutzen und die letzten paar Zehntel auf die Spitze aufholen. Einen besseren Teamkollegen als Kevin Magnussen könnte ich mir in der Hinsicht übrigens nicht wünschen. Er ist ein alter Kollege aus dem Kartsport und gerade von McLaren in den Nachwuchskader aufgenommen worden. Bleibt nur zu hoffen, dass ich ihn am Ende auch im Formelsport schlagen kann.

Welche Strecke im Kalender magst du am liebsten?

Es gibt eigentlich keine Strecke, die ich nicht mag, aber ganz besonders freue ich mich auf Hockenheim.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Lando Norris' bittere Realität

Verliert McLaren den Anschluss?

Lando Norris ist nach dem Wochenende in Austin ernüchtert: Red Bull hat in der Konstrukteurs-WM gleichgezogen und McLaren auf Rang vier verdrängt

DTM-Rennen Hockenheim 2

Thomas Preining ist DTM-Champion 2026!

Thomas Preining ist DTM-Champion 2026: Dem Manthey-Pilot reicht der dritte Platz hinter Maro Engel und Teamkollege Ricardo Feller, um seinen zweiten Titel zu feiern

Hintergründe DTM-Finale Hockenheim

Hockenheim: Die große DTM-Galerie

Porsche Pilot Preining schaffte im badischen Motodrom von Hockenheim am vergangenen Wochenende mit einem weiteren Podiumserfolg den Sprung an die Spitze. Seine fünf Mitbewerber, die vor dem großen Showdown auch noch Chancen auf den Titel hatten, mussten sich mit den weiteren Plätzen begnügen.

Wilder Singapur-Sprint

Russell-Crash & McLaren-Kollision

Max Verstappen siegt in einem wilden Singapur-Sprint, bei dem George Russell crasht, beide McLaren miteinander kollidieren und nur 13 Autos das Ziel sehen

GP von Singapur: Qualifying

Verstappen mit erster "echter" Singapur-Pole

Max Verstappen holte sich zum ersten Mal eine Poleposition für den Singapur-Grand-Prix vor den beiden Ferraris von Charles Leclerc und Lewis Hamilton