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Neues aus der „Königsklasse”

Fernandes möchte Rechte an "Team Lotus" kaufen

Lotus-Teamchef Tony Fernandes hat laut Adam Cooper Schritte in die Wege geleitet, um die Namensrechte am traditionellen "Team Lotus" zu kaufen, das einst unter Colin Chapman Geschichte geschrieben hat. Derzeit geht der Rennstall offiziell unter dem Namen "Lotus Racing" an den Start. Die Rechte an "Team Lotus" liegen derzeit bei James Hunts Bruder David, der diese Ende 1994 erworben hat. Hunt wollte Lotus eigentlich weiter betreiben, hatte damit aber bekanntlich keinen Erfolg. Sollte der Deal zwischen Fernandes und Hunt über die Bühne gehen, gäbe es auch wieder eine offizielle Verbindung zwischen dem heutigen Formel-1-Projekt und Chapmans altem Team.

Marko: "Ich weiß gar nicht, was Webber will"

Unmittelbar nach der Zieldurchfahrt in Silverstone machte Mark Webber seinem Unmut Luft, als er auf die Gratulation von Teamchef Christian Horner mit den Worten "Nicht schlecht für einen Nummer-2-Fahrer, oder?" reagierte. Helmut Marko hat kein Verständnis für dieses Verhalten. "Ich weiß gar nicht, was Webber will", wird der Ex-Rennfahrer von Auto Bild motorsport zitiert. "Derjenige Fahrer hat den neuen Frontflügel gekriegt, der in der WM und im dritten Zeittraining vorne lag. Das war eine ganz logische Entscheidung", so Marko. In Hockenheim dürfte demnach Webber bevorzugt werden ...

Senna: E-Mail als Grund für die Zwangspause?

Wenige Stunden vor dem Trainingsauftakt in Silverstone überraschte das Hispania-Team mit der Ankündigung, dass nicht Bruno Senna, sondern Testfahrer Sakon Yamamoto am Wochenende teilnehmen würde. Der brasilianische Stammpilot wurde kurzerhand auf die Ersatzbank geschickt, wohingegen der japanische Testfahrer ins Renncockpit befördert wurde.

Wie Auto Bild motorsport berichtet, könnte Senna selbst daran Schuld sein. Der Neffe von Ayrton Senna soll in einer versehentlich auch an Teamchef Colin Kolles versendeten E-Mail heftige Kritik an dessen Führungsstil geübt haben, woraufhin Kolles seinem Fahrer erst einmal einen Denkzettel in Form eine Zwangspause verpasste.

HRT hätte in Silverstone eigentlich Karun Chandhok auswechseln wollen. Dessen Sponsoren seien ihren Verpflichtungen zunächst nicht nachgekommen, hätten in letzter Sekunde aber doch noch einige Geldmittel aufgebracht. Weil statt Chandhok plötzlich Senna auf der Abschußliste stand, kam Yamamoto aber doch noch zu seinem Renneinsatz.

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