MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Chandhok fast sicher bei Campos

Der Inder Karun Chandhok gilt als neuester Favorit auf ein Stammcockpit bei Campos. "In ein paar Tagen können wir mehr sagen", so Teamchef Colin Kolles.

Foto: motioncompany

Colin Kolles steht unter enormem Zeitdruck: Der neue Campos-Teamchef muss mit wenigen Handgriffen alle für die Teilnahme am Auftaktrennen benötigten Puzzleteile in die richtige Position bringen, für Experimente fehlt die Zeit. Das Team muss stabilisiert, Autos müssen komplett aufgebaut und Fahrer verpflichtet werden. All dies in den wenigen Wochen bis zum Saisonstart am 14. März in Bahrain.

Kolles macht dabei offenbar große Fortschritte. Mittlerweile ist er sicher, dass man die beiden Dallara-Chassis am kommenden Mittwoch rechtzeitig auf die Reise nach Sakhir schicken kann. Auch bei der Fahrerwahl geht es voran, denn Karun Chandhok soll nach einer ersten Sitzprobe bald unterschreiben. "Wir sind von seinen Leistungen in der GP2 beeindruckt und stehen kurz vor der Unterschrift", so Kolles.

Der Inder war auch als dritter Mann bei StefanGP gehandelt worden. "Es wäre für den Sport erstklassig, einen indischen Piloten dabei zu haben", sagt Kolles. Chandhok erfährt aus seiner Heimat viel Unterstützung. Die Tatsache, dass die Formel 1 ab 2011 in seinem Land einen Grand Prix veranstalten wird, hilft zusätzlich.

"In ein paar Tagen können wir mehr sagen", so Kolles. "Mein Ziel bleibt es, zwei Autos in der Startaufstellung in Bahrain zu haben. Das allein wäre schon eine Glanzleistung. Es geht derzeit in die richtige Richtung, wir setzen alles daran, in Bahrain zu sein – und zwar mit Karun im Auto." Vicky Chandhok, Vater und Berater des Piloten, ergänzt: "Wir kennen Colin seit vielen Jahren und haben höchsten Respekt. Wir sind sicher, dass wir es in einigen Tagen aussortiert haben."

Sollte der Deal mit Chandhok tatsächlich zustande kommen, bleibt die Frage, wer sein Teamkollege sein wird. Ursprünglich hatte man Bruno Senna bestätigt, doch angeblich ist dessen Cockpit nicht zu 100 Prozent gesichert. Senna müsste wohl weitere Sponsoren auftreiben, sonst könnte ihm der bisherige USF1-Pilot José María López mit seinen Millionen aus Argentinien den Rang ablaufen.

News aus anderen Motorline-Channels:

Formel 1: News

- special features -

Weitere Artikel:

24h Dubai 2026: Bericht

Vierter WRT-Sieg in fünf Jahren

WRT holt bei den 24 Stunden von Dubai 2026 einen weiteren Sieg - BMW in der Wüste unantastbar - Brutales Pech für Paradine Competition in letzter Stunde

Red Bull hat seine Farben für die neue Formel-1-Saison präsentiert: Das Design für den RB22 erstrahlt für die Partnerschaft mit Ford in einem neuen Glanz

Geheimtest von Audi

Audi R26 testet in Barcelona

Der Audi R26 testet auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya - Erste Seh- und Hörprobe der neuen Formel-1-Fahrzeuggeneration 2026!

"Vorfreude umso größer"

Habsburg fährt auch 2026 für Alpine

Während Mick Schumacher die WEC und Alpine in Richtung IndyCar verlassen hat, bleibt Ferdinand Habsburg für drittes Jahr im französischen Werksteam an Bord

Trotz Gerüchten um einen vorzeitigen Abgang von Red Bull wird Gianpiero Lambiase auch 2026 an Bord sein und Renningenieur von Max Verstappen bleiben