MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Fiat-Chef will Rossi im Ferrari

Luca di Montezemolo bekommt einen prominenten Mitstreiter im Kampf um einen dritten Ferrari, Fiat-Chef Sergio Marchionne möchte Valentino Rossi.

In Italien schallt immer wieder ein lauter Ruf nach der Möglichkeit, einen dritten Ferrari im Formel-1-Feld platzieren zu dürfen. Diesen Traum hatte Luca di Montezemolo schon vor vielen Monaten. Der Ferrari-Präsident hätte gern Michael Schumacher in einem dritten Boliden aus Maranello gesehen. Der Italiener ist der Ansicht, dass der "Königsklasse" eher mit jeweils drei Autos von Topteams geholfen wäre als mit dem mühsamen Aufbau neuer Teams wie Virgin, Hispania und Lotus.

Erst vor wenigen Tagen hatte di Montezemolo seine Forderung noch einmal wiederholt – allerdings eher im Scherz. Man wolle MotoGP-Superstar Valentino Rossi in den F10 setzen, so der Ferrari-Präsident mit einem schelmischen Grinsen zu Pressevertretern. Der Motorrad-Weltmeister hatte bereits mehrfach Testfahrten für die Scuderia bestritten, sein MotoGP-Vertrag mit Yamaha läuft Ende des Jahres aus.

"Luca will einen dritten Ferrari für Valentino einsetzen. Das ist eine großartige Idee, falls Rossi wirklich Lust darauf hat", jubelt Sergio Marchionne. Der Fiat-Chef ist jener Mann, der diesen Traum tatsächlich in die Realität umsetzen könnte. Immerhin ist Fiat Hauptsponsor bei Rossis Yamaha-Werksteam, gleichzeitig gehört Ferrari zur Familie. Rossi selbst hat zuletzt allerdings immer wieder zu verstehen gegeben, dass für ihn ein Wechsel in die Formel 1 wohl nicht mehr in Frage kommt.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

GP von Großbritannien: Qualifying

Mercedes erst im Kiesbett und dann auf Pole!

Während sich George Russell in Q1 im Kiesbett wiederfand, fuhr Kimi Antonelli zur nächsten Pole - Hinter ihm lauern die beiden Ferraris, Enttäuschung bei Verstappen

Hamilton kritisiert Softwareabhängigkeit

"Das ist wirklich frustrierend"

Der siebenmalige Weltmeister sieht die Formel 1 auf dem falschen Weg - Hamilton erklärt, warum Softwareprobleme und Energiemanagement den Sport verändern

Red Bulls neues Update funktioniert: Max Verstappen kämpfte in Spielberg erstmals um den Sieg, doch Strategie, Verkehr und Mercedes verhinderten den großen Coup

Zwei heftige Abflüge von Max Verstappen haben die FIA auf den Plan gerufen - Der Automobilweltverband nimmt die rotierenden Heckflügel ins Visier

Sprint-Quali Silverstone

Hamilton um 0,011 Sekunden vorn!

Lewis Hamilton holt im Sprint-Qualifying von Silverstone in allen drei Abschnitten die Bestzeit, am Ende wird es mit 0,011 Sekunden Vorsprung aber richtig knapp