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Prodrive: Kein Formel-1-Einstieg 2011

Prodrive-Boss David Richards schließt einen Formel-1-Einstieg in der kommenden Saison aus, das Schicksal der neuen Teams schreckt ihn ab.

Schimpf und Schande prasselte beim Saisonauftakt auf die neuen Formel-1-Teams Lotus, Virgin und Hispania nieder. Sie wären ein Sicherheitsrisiko, würden wegen des fehlenden Speeds sogar dem Image der "Königsklasse des Motorsports" schaden, hieß es.

Jetzt zeigt die Negativ-Publicity Wirkung: David Richards' Prodrive-Schmiede gab trotz wiederholter Versuche in der Vergangenheit bekannt, sich nicht um einen Platz im F1-Starterfeld der Saison 2011 bewerben zu wollen. "Ein brandneues Formel-1-Team zu starten, das dafür notwendige Budget aufzutreiben und ein komplett neues Auto zu entwickeln, sind Unternehmungen, die nicht zu unterschätzen sind", erklärt Richards in einer Presseaussendung.

Sportlich und wirtschaftlich nicht attraktiv?

Der Brite bestätigt, dass das Schicksal der drei neuen Rennställe sowie das Nichtzustandekommen des USF1-Projekts durchaus mit seiner Entscheidung zusammenhängen: "Selbstverständlich haben wir verfolgt, mit welchen finanziellen und technischen Herausforderungen die neuen Teams konfrontiert waren, um es ins Starterfeld zu schaffen, geschweige denn erfolgreich zu sein", fährt er fort.

"Obwohl ich deren Einsatz wirklich bewundere, denke ich nicht, dass es eine angemessene Strategie für Prodrive oder Aston Martin darstellt, es ihnen gleichzutun", stellt er klar. "Für Prodrive ist ein Einstieg an zwei Bedingungen geknüpft: dass wir konkurrenzfähig sind und dass es sich wirtschaftlich auszahlt." Man werde die Formel 1 zwar weiter im Auge behalten, doch unter den aktuellen Umständen sei es nicht möglich, diese zwei Bedingungen zu erreichen...

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