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„Vier Topteams beim Auftakt innerhalb weniger Zehntel“

Niki Lauda freut sich auf eine spannende Saison und das Schumacher-Comeback. McLaren, Ferrari, RBR und Mercedes würden innerhalb weniger Zehntel liegen.

Wird es gleich beim Saisonstart den heiß ersehnten Kampf von vier Topteams an der Spitze geben? Niki Lauda ist auf jeden Fall dieser Ansicht.

Nach Abschluss der Testwochen sieht der Ex-Formel-1-Weltmeister die Mannschaften von Ferrari, McLaren, Red Bull und Mercedes auf annähernd gleichem Niveau. "Die vier Topteams werden zum Auftakt alle innerhalb von wenigen Zehntelsekunden liegen", analysiert Lauda im Gespräch mit der Agentur APA.

"Dass Mercedes schwächelt und nicht um den Sieg mitfahren kann, halte ich für eine Untertreibung. Das ist Understatement." Man dürfe sich auf spannende Rennen gefasst machen, sagt der Österreicher.

Sorgt das Tankverbot für Spektakel?

Vor allem das neue Tankverbot könne für Spektakel sorgen. "Das Hauptproblem ist das hohe Gewicht des Sprits. Das ist eine völlig neue Komponente. Da haben die Fahrer und die Teams einiges neu zu lernen. Dazu benötigt man vielleicht drei, vier Rennen."

Toro Rosso-Teamchef Franz Tost kann sich dieser Meinung nicht anschließen, der Tiroler erklärte gegenüber Auto, Motor und Sport: „Wer am Start vorne steht, wird nicht zu überholen sein. Weil er vorne das Tempo und damit den Reifenverschleiß bestimmen kann.“

"Kann Schumacher-Comeback nachvollziehen"

Die Rückkehr von Michael Schumacher bringe eine ganz besondere Würze in die neue Saison. Er könne das Comeback durchaus nachvollziehen, so Lauda, der selbst 1982 nach zweijähriger Pause wieder ins Formel-1-Cockpit geklettert war.

"Normale Menschen können das vielleicht nicht nachvollziehen. Aber er ist anders als normale Menschen. Für ihn ist es normal, dass er nach drei Jahren wieder die Herausforderung sucht und schauen will, ob er mithalten kann."

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