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Williams-Test für Maldonado, Bottas bleibt

GP2-Champion Pastor Maldonado erhält beim Test in Abu Dhabi die Chance, sich für Williams zu empfehlen. Valtteri Bottas bleibt auch 2011 3. Fahrer.

Die Gerüchte, dass Pastor Maldonado in der kommenden Saison für Williams in der Formel 1 fahren könnte, erhalten weitere Nahrung, denn das britische Team hat den Venezolaner am Montag offiziell für einen der beiden Young-Driver-Testtage in Abu Dhabi nach Saisonende bestätigt. Maldonado und Dean Stoneman werden je einen Tag im FW32 sitzen.

"Wir sind erfreut, an diesen beiden Tagen die zwei amtierenden Meister der zwei stärksten Nachwuchsserien im FW32 zu haben", erklärt Teamchef Frank Williams. Maldonado, der wegen seiner Erdöl-Sponsorenmillionen als potenzieller Nachfolger von Nico Hülkenberg gehandelt wird, krönte sich dieses Jahr zum GP2-Champion, während Stoneman in der Formel 2 triumphierte. Dafür war ein Williams-Formel-1-Testtag als Preis ausgeschrieben.

Bedenkt man, dass Williams-Teilhaber Patrick Head am vergangenen Wochenende angekündigt hat, die Fahrerentscheidung voraussichtlich erst nach Saisonende zu treffen, könnte Maldonados Auftritt in Abu Dhabi entscheidend dafür sein, ob er einen Rennvertrag bekommt oder nicht. Sollte der 25jährige überzeugen, könnte man ihn möglicherweise als Teamkollegen für den bewährten Routinier Rubens Barrichello verpflichten.

Bereits entschieden ist die Testfahrerfrage – Valtteri Bottas wird ein weiteres Jahr bleiben: "Valtteri hat für seinen dritten Platz in der Formel-3-Euroserie hart gekämpft, zwei Rennen gewonnen und sechs Podestplätze in einer sehr umkämpften Saison geholt", sagt Williams. "Mit seinem zweiten Sieg hintereinander beim Formel-3-Masters hat er auch einen Rekord aufgestellt. Er hat auf und abseits der Strecke hart gearbeitet und viel gelernt."

Der Brite gibt an, im finnischen Nachwuchsfahrer, der sich unter den Fittichen von Williams-Teilhaber Toto Wolff befindet, Talent, Disziplin und Hingabe zu erkennen. "Das wollen wir 2011 weiter ermuntern." Bottas würde sich über seinen ersten Testtag wohl mehr freuen als über solche Worte, denn auf einer Rennstrecke durfte er noch nie für Williams testen – bisher absolvierte er nur Geradeaustests.

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