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Einstieg & Ausstieg

Endurance-WM: YART heuert den Österreicher als Ersatzfahrer an – IDM: Ranseder und MRC Austria gehen heuer doch wieder getrennte Wege.

Michael Ranseder hat einen Vertrag für die 24 Stunden von Le Mans bekommen. Das Yamaha Austria Racing Team sicherte sich seine Dienste für den Langstrecken-WM-Auftakt Mitte April.

"Michi zählt wohl zu den schnellsten Österreichern auf zwei Rädern", erklärt YART-Teamchef Mandy Kainz. "Und jetzt, wo er ebenfalls auf Viertakt-Maschinen fährt, gab es die Chance ihn zu verpflichten. Ich bin schon gespannt, wie er sich auf unserer Yamaha YZF-R1 zu Recht finden wird. Vielleicht ergibt sich hieraus einen weitreichende Zusammenarbeit."

Ranseder kennt die Rennstrecke in Le Mans aus seiner Zeit in der 125er-WM wie seine Westentasche. Dennoch erwartet sich der 23-Jährige keine Wunder: "Für mich ist es eine tolle Gelegenheit, ein Superbike-Motorrad zu fahren. Mein Hauptaugenmerk liegt heuer aber klar bei der Deutschen Meisterschaft."

IDM: Getrennte Wege

„Die erhofften Synergieeffekte im Hinblick auf das Handling der Sponsoren sowie auf die mediale Präsenz haben sich nicht im erwarteten Umfang eingestellt. Ich denke sowohl das Team MRC Austria wie auch Michael Ranseder werden mit den verkleinerten Strukturen äußerst effizient arbeiten und an vorderster Front zu finden sein“, so MRC-Austria-Teammanager Wolfgang Pernter.

Ranseder mit Fritze Tuning

Ranseder wird nun mit einer von Fritze Tuning gestellten Crew auf seiner brandneuen Yamaha YZF-R6 starten und erwartet sich eine gute Saison:

„Wir waren bei allen Testfahrten vorne dabei und ich denke, es wird eine spannende Meisterschaft. Natürlich geht es für mich in erster Linie darum, mich an die 600ccm Maschine zu gewöhnen, aber Spitzenplätze sind immer ein Ziel.“

Reifentest in Albacete

Die offiziellen Reifentests auf der Rennstrecke in Albacete verliefen zur vollsten Zufriedenheit aller drei Piloten. Der Reifenhersteller lud europaweit alle Spitzenteams zu diesem Reifentest, um das aktuelle Rennreifen-Entwicklungsmaterial für die bevorstehende Saison zu testen.

Die Zusammenarbeit mit den Reifentechnikern erwies sich über die gesamten vier Tage als höchst professionell, was sich auch in den Rundenzeiten der Piloten widerspiegelte.

Bereits am 2. und 3. April treffen sich nahezu alle IDM-Teams zum Pre-Season-Test am Lausitzring, wo auch drei Wochen später die IDM Saison 2010 mit dem ersten Rennwochenende offiziell eröffnet wird.

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