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Bisher erst 14 Autos eingeschrieben

Promoter Stéphane Ratel hat das Ergebnis seiner jüngsten Bemühungen vorgestellt: Sieben Marken, sieben Teams, bislang nur 14 Autos für 2012 fix.

Die aktuelle GT1-Weltmeisterschaft ist seit ihrem Start zu Beginn des vergangenen Jahres immer weiter ausgeblutet. Zu Beginn des zweiten Jahres ging ausgerechnet die Weltmeistermannschaft von Michael Bartels verloren, im Verlauf dieses Jahres erschienen die vier versprochenen Corvettes nie vollzählig bei den Rennen, seit Silverstone tritt auch das Swiss Racing Team um Karl Wendlinger nicht mehr an.

Promoter Stéphane Ratel (Bild) hielt Teams und Sponsoren immer wieder mit Versprechungen bei Laune – und tut dies auch nun wieder. Vor Wochen hatte der Serienchef angekündigt, dass er zum Nennschluss Ende Juli ein volles Starterfeld für 2012 präsentieren werde. Er setzte potenzielle Interessenten unter Druck, nach dem Motto: Wer sich nicht bis Ende Juli einschreibt, hat eben Pech gehabt.

Wie sieht nun die Realität aus? Sieben Teams haben sich fix für das kommende Jahr eingeschrieben und das Nenngeld in Höhe von 100.000 Euro bereits überwiesen. Somit steht derzeit ein Starterfeld von gerade einmal 14 Autos. "Wir freuen uns sehr als seines der ersten Teams unsere Teilnahme an der GT-Weltmeisterschaft 2012 bestätigen zu können", so Young-Driver-AMR-Teamchef Hardy Fischer.

"Die Meisterschaft hat vom ersten Rennen an spannenden und faszinierenden Motorsport geboten. Mit dem neuen Konzept für 2012, das neue Teams und Hersteller anlockt, verspricht es noch spannender zu werden. Wir freuen uns sehr, dass wir 2012 im dritten Jahr in Folge in der Weltmeisterschaft starten", so der Teamboss aus Deutschland. Ab dem kommenden Jahr sind neben GT1- wie berichtet auch GTE- und GT3-Autos in der WM startberechtigt, deren Leistungsdifferenz über die unter "Balance of Performance" zusammengefassten Maßnahmen ausgeglichen werden soll.

Neben der Aston-Martin-Mannschaft haben sich auch WRT (Audi), Marc VDS (BMW), Vita4One (Ferrari), Belgian Racing (Ford), Münnich (Lamborghini) und JRM (Nissan) fest eingeschrieben. "Wir liegen voll im Plan", verkündet Ratel stolz. "Ziel bleibt es zehn, elf – im Idealfall sogar zwölf – Teams in der WM zu haben." Es fehlen also noch mindestens drei Marken.

Es gebe Gespräche mit interessierten Teams, die Fahrzeuge des BMW-Tuners Alpina sowie der Marken Mercedes und Corvette einsetzen könnten, heißt es. "75 Prozent des Weges haben wir nun geschafft. Ich bin davon überzeugt, dass wir Anfang September am Ziel sein werden", meint der Promoter. Von den ebenfalls angekündigten Marken McLaren und Lotus spricht Ratel neuerdings kaum noch.

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