MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Unruhen im Land – andere Sorgen als die Formel 1

Wegen der anhaltenden Unruhen in Bahrain ist es sehr unwahrscheinlich, dass der abgesagte Grand Prix noch heuer nachgeholt wird.

Die Rufe nach Machtverschiebungen in der arabischen Welt haben auch vor dem kleinen Königreich Bahrain nicht Halt gemacht.

Die sunnitische Machteilite steht unter Beschuss der schittischen Bevölkerungsmehrheit. Die Machthaber reagieren auf die Proteste mit Gewalt.

Zu Beginn der Woche schaltete sich sogar der große Bruder Saudi-Arabien ein. Man schickte Soldaten und Material, um den König von Bahrain an der Macht zu halten.

In den Straßen der Hauptstadt Manama fallen immer wieder Schüsse, es gibt regelrechte Straßenschlachten, zahlreiche Tote und Verletzte sind zu beklagen.

Unter diesen Bedingungen ist an die Austragung eines Formel-1-Rennens kaum zu denken. Die neue Ansetzung des Bahrain-Grand-Prix 2011 gilt seit heute ebenfalls als sehr unwahrscheinlich.

Der König von Bahrain hat über sein Land einen dreimonatigen Ausnahmezustand verhängt. Mit großem Militäreinsatz und einer Notstandsgesetzgebung will man den Konflikt in den Griff bekommen.

Der Notstand wird demnach bis mindestens zum 14. Juni anhalten. Spätestens am 1. Mai soll laut FIA jedoch die Entscheidung getroffen werden, ob und wann der Grand Prix von Bahrain nachgeholt wird.

In Zeiten des Ausnahmezustandes wird man kaum die geforderte Sicherheit für die Durchführung eines Formel-1-Events gewährleisten können.

Dies gilt jedoch als Grundvoraussetzung, damit ein Nachholtermin in Frage kommen kann.

Vermutlich wird die Königsklasse also frühestens 2012 wieder auf dem Sakhir Circuit fahren.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Der Große Preis der Türkei steht bereits ab der Saison 2027 wieder im Kalender - Möglich macht das Comeback eine bevorstehende Rotation von Spa und Barcelona

Marko jetzt RB Ring Botschafter

Helmut Marko erklärt fehlenden "Max-Faktor"

Helmut Marko kennt Max Verstappen besser als fast jeder andere - Und er weiß genau, warum er mit dem aktuellen Red Bull nicht den Unterschied machen kann

Rallycross-ÖM Melk: Bericht

Rallycross-Saisonstart in Melk

Mit spannenden Rennen auf dem Wachauring startete die neue Saison der Rallycross-Staatsmeisterschaft. Die Siege gingen an die Stars der FIA-Zentraleuropa-Meisterschaft. Bei den großen Tourenwagen konnten die Österreicher mit den Plätzen 1–3 zurückschlagen.

Zwei Reifentöpfe und "Lex Rene Rast"

So sieht das neue DTM-Reglement aus

Die DTM hat kurz vor dem Auftakt das Reglement 2026 veröffentlicht: Wie die Teams jetzt strategisch gefordert werden und was es mit der Lex Rene Rast auf sich hat

Rallycross, Melk: Vorschau

Rallycross-Saisonstart in Melk

Mit den Rennen auf dem Wachauring startet eine mit Spannung erwartete Rallycross-Saison. 100 Rennautos haben ihre Nennung für das Rennen in Melk abgegeben – insgesamt werden Pilotinnen und Piloten aus sechs Nationen an der Startlinie stehen.

Max Verstappen auf der Nordschleife

Zwischen Siegchance und Tragödie

Max Verstappen erlebt extremes Wochenende auf der Nürburgring-Nordschleife: Erst eine Tragödie, dann eine tolle Show und letztlich ein bitteres Ende