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Wieder Flügeldiskussion

Wieder einmal soll der Frontflügel des überlegenen RB7 flexibel sein – das Team respektive Dr. Helmut Marko reagieren jedoch gelassen…

Überlegen hat Weltmeister Sebastian Vettel den ersten Grand Prix des Jahres für sich entschieden. Zwar konnte Mark Webber das Tempo des Champions trotz größter Anstrengungen nicht mitgehen, dennoch sind einige Konkurrenten überzeugt: Red Bull Racing hat noch längst nicht alles gezeigt.

Allein durch den Einbau von KERS könnte der RB7 noch einmal um rund drei Zehntelsekunden schneller werden.

Ferrari, McLaren und Co. müssen nun erhebliche Fortschritte zeigen, um Vettel und seine "Kinky Kylie" demnächst angreifen zu können. Wie bremst man den Gegner am besten ein? Man schaut genau hin, ob es nicht möglicherweise Teile am RB7 gibt, die nicht dem Reglement entsprechen. Und siehe da: Schon sind die Diskussionen um den Frontflügel wieder da - wie schon 2010.

"Habt ihr Vettels Frontflügel gesehen? Er verbiegt sich bis zum Boden", soll Lewis Hamilton direkt nach dem Grand Prix laut Bild geklagt haben. Eine solche Lösung könne dem Weltmeisterteam einen Vorteil von "einer halben Sekunde" bringen. Hamilton soll angeblich sofort Maßnahmen gefordert haben. Entweder man verbiete solche Elemente, oder McLaren baue so etwas ebenfalls.

Und genau dort liegt der Knackpunkt: McLaren rätselt schon seit der vergangenen Saison, wie Red Bull diese angebliche Flexibilität im Frontflügel realisiert. Bei den Testfahrten vor dem Saisonstart rückte man mit Messeinrichtungen an der Front aus, um mehr über diesen Effekt in Erfahrung zu bringen. Ferrari hatte 2010 eine ähnliche Konstruktion wie Red Bull. Ob die Italiener auch am neuen Wagen einen biegsamen Frontflügel haben, ist unklar.

Angeblich soll McLaren nun wieder bei der FIA vorsprechen. Man will offenbar erreichen, dass der Automobil-Weltverband das Prüfverfahren für die Flügel noch einmal verschärft. So etwas gab es schon 2010, dennoch wurde das RBR-Element nie beanstandet. "Das ist doch fad. Sie versuchen es immer wieder. Und wir bestehen immer wieder jeden Test", wird Red-Bull-Konsulent Helmut Marko von der Bild zitiert.

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