MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Grubmüller feiert sein Comeback

Die Wirbelverletzungen nach dem Nürburgring-Unfall sind ausgeheilt, nun will der Wiener versuchen, sich langsam wieder mit der Formel Renault anzufreunden.

Fotos: Paolo Pellegrini

Fast neun Wochen lang war für Walter Grubmüller die verletzungsbedingte Pause nach seinem schweren Unfall beim zweiten Qualifiying für das zweite Rennen der Formel Renault 3.5 auf dem Nürburgring. Dort war er unverschuldet in einen Unfall verwickelt und anschließend ins Krankenhaus nach Adenau eingeliefert worden. In der Folge wurde der Österreicher ins Wiener AKH überstellt, wo die Ärzte eine Fraktur des fünften Brustwirbels und drei weitere angeschlagene Wirbel feststellten.

Grubmüller musste damit nicht nur das zweite Rennen auf dem Nürburgring auslassen, sondern auch die beiden folgenden Läufe auf dem Hungaroring nahe Budapest. Nunmehr haben die Ärzte aber auf Grund des erfolgreichen Heilungsverlaufes dem Wiener grünes Licht für einen Start am 20. und 21. August in Silverstone gegeben.

Der Österreicher wird daher in England wieder für P1 Motorsport, gemeinsam mit dem Russen Daniil Move, im Einsatz sein. Das wichtigste Ziel für ihn ist es "sich diesmal einfach wieder an die Rennatmosphäre zu gewöhnen und womöglich keinen neuerlichen Unfall zu riskieren." Nach insgesamt elf Rennen liegt Grubmüller mit 18 Punkten an der 15. Stelle der Meisterschaftstabelle.

News aus anderen Motorline-Channels:

Formel Renault 3.5: Silverstone

Weitere Artikel:

Gerhard Berger über neue Regeln

Gerhard Berger: "Da wehrt sich etwas in mir"

Gerhard Berger will dem neuen Formel-1-Reglement eine Chance geben, betont jedoch, dass es für ihn gefühlt zu weit weg vom "klassischen Motorsport" sei

Formel 1-Regeln: Straight Mode

Neuer "Straight Mode" wird beim Start verboten

Die Formel-1-Kommission diskutierte in der vergangenen Woche über mehrere sicherheitsrelevante Themen - Dabei ging es auch um den neuen "Straight Mode"

Bortolotti verlässt Abt!

Grasser zeigt neuen Lambo und Duo 2026

DTM-Star Mirko Bortolotti verlässt Abt nach nur einem Jahr und gibt 2026 sein Comeback beim Grasser-Team: Wer im Temerario-Debütjahr sein Teamkollege wird

Die neuen Regeln sollte die Formel 1 für Hersteller attraktiver machen, Doch nach dem Aus von Renault und der Krise bei Honda stellt sich die Frage: War es das wert?