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Race of Champions 2011: Düsseldorf

KTM mit positiver Bilanz

Wie schon in den letzten vier Jahren lief der österreichische Supersportwagen wie am Schnürchen, die vier X-Bow waren fast ununterbrochen im Einsatz.

Was für ein Finale für das „Race of Champions“ des Jahres 2012 in der Düsseldorfer Esprit-Arena! Nachdem alle drei deutschen Piloten den Einzug in das Finale verpasst hatten, trat Rallye-Shooting-Star Sebastien Ogier gegen Le-Mans-Legende Tom Kristensen an – und gewann in überzeugender Manier vor über 30.000 begeisterten Fans.

Bis dahin bekamen die Zuschauer einen extrem spannenden Einzelwettbewerb zu sehen. Nachdem das deutsche Duo Sebastian Vettel/Michael Schumacher am gestrigen Samstag den „Nations Cup“ klar für sich entscheiden konnte, waren sie heute – ebenso wie der dritte deutsche Starter, der amtierende DTM-Meister Martin Tomczyk, chancenlos.

Erst hatte Michael Schumacher seinen Landsmann Sebastian Vettel im Viertelfinale aus dem Bewerb geworfen, dann verlor Tomczyk im Semi-Finale gegen Sebastien Ogier, der sich von Beginn an in absoluter Top-Form präsentierte und mit jedem Fahrzeug zu den Schnellsten zählte. In der anderen Semi-Final-Paarung war es an Tom Kristensen, Michael Schumacher zu eliminieren. Im Finale hatte der achtfache Le-Mans-Sieger gegen den jungen französischen Rallye-Piloten allerdings keine Chance mehr und verlor beide Läufe.

Dementsprechend zufrieden war Ogier, nachdem er seinen riesigen Siegerpokal überreicht bekommen hatte: „Ich bin überglücklich! Es war ein wundervolles Wochenende und für mich war es schon sensationell, bei meinem ersten Antreten überhaupt ins Finale zu kommen. Man muss ja erst einmal die ganzen verschiedenen Fahrzeuge kennenlernen und die Strecke ebenso. Aber das ist mir leichter gefallen, als gedacht, und so habe ich die ganze Zeit über voll attackiert. Gegen einen Fahrer wie Tom Kristensen zu gewinnen ist wirklich unglaublich!“

Tom Kristensen war ein fairer Verlierer: „Sebastien hat sich den Sieg verdient, er ist voll am Limit gefahren und war einfach schneller. Aber heute sowohl Sebastian Vettel als auch Michael Schumacher zu schlagen, war eine tolle Leistung von mir – und der zweite Platz ist ein wirklich tolles Weihnachtsgeschenk.“

Für den KTM X-Bow gab es zwar keinen Pokal, dennoch zeichnete sich der österreichische Supersportwagen beim „Race of Champions“ – wie schon in den letzen vier Jahren – aus: An beiden Tagen liefen die vier fast ununterbrochen im Einsatz befindlichen Fahrzeuge wie am Schnürchen und erhielten von allen Seiten Lob, besonders von den Fahrern, die mit dem rennwagengleichen Fahrverhalten auch auf der nur 600 Meter kurzen Strecke bestens zu Recht kamen – was wohl mit ein Grund dafür war, dass die KTM-Mechaniker am gesamten Wochenende nicht ein einziges Mal wirklich viel Arbeit hatten.

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