MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
DTM: Norisring

Ekström-Disqualifikation nun offiziell

Der Protest des Audi-Teams gegen die Disqualifikation von Mattias Ekström am Norisring aufgrund der Verletzung der Parc Ferme-Regeln wurde abgewiesen.

Berufungsgericht des Deutschen Motor Sport Bundes (DMSB) gescheitert. Der Schwede erhält seinen Sieg vom Nürnberger Stadtkurs somit nicht zurück und wird daher weiterhin außerhalb der Wertung geführt. Das Gericht bestätigte die Entscheidung der Rennstewards, den Schweden vom DTM-Lauf am Norisring zu disqualifizieren.

Die Stewards hatten Ekström nach seinem Sieg aus der Wertung genommen, weil sein Vater und ein Mechaniker vor dem Wiegen Wasserflaschen in den Rennanzug des Audi-Piloten schütteten und somit das Gesamtgewicht des Fahrers nach oben drückten. Die Kommissare sahen darin einen Verstoß gegen die Parc-ferme-Regeln und schlossen den Schweden vom Rennen aus.

Audi legte fristgemäß Protest gegen die Entscheidung ein, wodurch der Fall vor dem Berufungsgericht landete. Allerdings bestätigten die Richter vor wenigen Augenblicken die Entscheidung. Audi hat die Entscheidung angenommen. "Im Sinne des Sportes akzeptieren wir die Entscheidung und konzentrieren uns ab jetzt auf Moskau", kommentiert Abt-Teamchef Hans-Jürgen Abt die Entscheidung.

Allerdings wurde auch entschieden, dass es keinen Sieger am Norisring gibt. Mercedes-Pilot Robert Wickens rückt nicht nachträglich auf und darf sich somit nicht über seinen ersten DTM-Sieg freuen. Der Kanadier bleibt Zweiter, und auch alle nachfolgenden Fahrer behalten ihre ursprünglichen Positionen. In der Urteilsbegründung heißt es dazu folgendermaßen: "Das Berufungsgericht des DMSB (Deutscher Motor Sport Bund) hat die Entscheidung der Sportkommissare bestätigt und die Berufung des Audi Sport Team Abt Sportsline gegen den Wertungsausschluss von Mattias Ekström beim DTM-Rennen auf dem Norisring (14. Juli 2013) zurückgewiesen."

"Da der Fahrer seinen Sieg auf der Strecke aber unter sportlich einwandfreien Bedingungen erzielt hat und das Fahrzeug dem Reglement entsprach, hatte das Team durch den Regelverstoß im Parc-ferme keinen Wettbewerbsvorteil. Daher entschied das Gericht, dass die nachfolgenden Teilnehmer nicht aufrücken. Der Kanadier Robert Wickens (STIHL Mercedes AMG) ist damit als Zweiter der Bestplatzierte Fahrer beim 5. DTM-Lauf."

"Dem Team war vorgeworfen worden, die Parc-ferme-Bestimmungen missachtet zu haben, die in Art. 44 des DTM-Reglements festgelegt sind. In diesem Reglementspassus ist unter anderem geregelt, dass vor der technischen Nachuntersuchung des Fahrzeugs keine Materialien oder Substanzen entfernt oder hinzugefügt werden dürfen. TV-Aufzeichnungen belegten allerdings, dass dem Fahrer noch vor dem durch das Reglement vorgesehenen Wiegen nachweislich eine Flüssigkeit unter anderem in die Tasche des Fahreroveralls gefüllt worden war."

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

DTM: Norisring

- special features -

Weitere Artikel:

Letzte Chance für Hamilton?

Ferrari präsentiert den SF-26 für 2026

Ferrari hat den SF-26 für die Formel-1-Saison 2026 präsentiert - Die Scuderia wartet in der Königsklasse mittlerweile seit 18 Jahren auf einen weiteren WM-Titel

Das neue Auto für die Formel-1-Saison 2026 konnte bislang noch nicht fahren, nun hat Williams aber zumindest schon einmal die Lackierung für den FW48 gezeigt

24 Stunden von Daytona

Cadillac verliert Poleposition

Dem Action-Express-Cadillac #31 wurde die GTP-Pole zum Rolex 24 in Daytona aberkannt - Acura erbt die Pole, auch BMW in der GTD Pro bestraft

24h Daytona 2026: Bericht

24h-Hattrick für Porsche #7

Dritter Sieg in Folge für den Penske-Porsche #7 in Daytona - Strategiefehler und starker Cadillac verhindern Doppelsieg - BMW holt überraschenden GT-Sieg

Alpine mit Mercedes-Power

Alpine zeigt Design des A526-Mercedes

Alpine hat seine Farben für die Formel-1-Saison 2026 präsentiert - Gelingt mit dem A526 und dem neuen Mercedes-Antrieb der erhoffte Sprung nach vorne im Feld?