MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Motorsport: News

Porsche mit großem USA-Engagement

Richard Lietz wird in der kommenden Saison für Porsche in der neu gegründeten USCC an den Start gehen, der erste Test findet bereits nächste Woche statt.

Das sechsköpfige Fahreraufgebot, das Porsche North America zusammen mit CORE autosport in die neue United-Sportscar-Championship (USCC) schicken will, ist komplett. Der Hersteller wird zwei Porsche 911 RSR während der gesamten Meisterschaftssaison einsetzen, die sich bis auf eine Ausnahme jeweils zwei Piloten pro Rennen teilen werden.

Das Auto mit der Startnummer 911 wird vom Briten Nick Tandy und vom Österreicher Richard Lietz pilotiert werden, im Schwesterauto mit der Startnummer 912 werden Patrick Long (USA) sowie Michael Christensen (Dänemark) sitzen. Beim 24-Stunden-Rennen von Daytona werden noch einmal zwei Fahrer zu den Teams dazustoßen: Patrick Pilet (Frankreich) und der Deutsche Jörg Bergmeister erhalten einen einmaligen Einsatz.

Beim Fahreraufgebot für die USCC-Serie überlässt Porsche nichts dem Zufall, fast alle Piloten weisen große Erfolge und viel Erfahrung im Langstreckensport auf. Lietz gewannt seine jeweilige Klasse bereits in Daytona (2012) und in Le Mans (2010, 2013), während Long auf Siege in Daytona (2009), Sebring (2005), Le Mans (2004, 2007) und Petit Le Mans (2005, 2006, 2007) zurückblicken kann. Tandy gewann die GT-Klasse beim jüngsten Petit-Le-Mans-Auftritt.

Einzig Christensen kann von den Stammpiloten auf weniger Erfahrung zurückgreifen. Der 23-Jährige ist zum ersten Mal Porsche-Werksfahrer und schloss die diesjährige Porsche-Supercup-Saison als bester Rookie auf Rang sechs ab. In Daytona bekommt der Däne aber noch einen hochdekorierten Teamkollegen: Jörg Bergmeister peilt in Daytona seinen vierten Sieg an, nebenbei gewann er auch dreimal in Sebring, einmal in Le Mans und ganze fünfmal bei Petit Le Mans. Pilet, ehemaliger Porsche-Carrera-Cup-Champion, hat immerhin den Sieg bei den 24 Stunden von Dubai in seiner Vita stehen.

Das Streckendebüt der beiden Porsche-Teams wird schon in der kommenden Woche geschehen, wenn vom 3. bis 5. Januar 2014 der Vortest zum 24-Stunden-Rennen von Daytona auf dem Programm steht. Hauptquartier für das Programm von Porsche North America wird die Stadt Santa Ana in Kalifornien sein, Partner CORE autosport operiert von Rock Hill in South Carolina aus.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

DTM erwägt große Format-Revolution

2027 Shootout-Qualifying in zwei Teilen?

Wird für 2027 in der DTM das Qualifying- und das Rennformat sowie der Ablauf geändert? Am Sachsenring gab es intensive Gespräche mit den Teams

GP von Aserbaidschan: Qualifying

Nach Antonelli-Crash: Russell holt Baku-Pole

Während Max Verstappen und Kimi Antonelli auslassen, nutzt George Russell im Qualifying zum Grand Prix von Aserbaidschan 2026 die Gunst der Stunde

Antonelli-Express rollt weiter

Glücklicher Sieg bei Madrids F1-Premiere

Weil ein unglückliches Boxenstopp-Timing bei McLaren Lando Norris den Sieg kostet, triumphiert Kimi Antonelli beim Grand Prix von Spanien 2026

Ferrari bezieht Stellung zu Gerüchten

Frederic Vasseur vor dem Aus?

Das Ferrari-Management bestätigt das volle Vertrauen in Teamchef Frederic Vasseur - Zuvor hatte es Gerüchte rund um Ex-Red-Bull-Teamchef Christian Horner gegeben

Offiziell: GP-Distanz wird verkürzt

Formel-1-Rennen werden kürzer!

Die Formel-1-Kommission hat eine Verkürzung der Grand-Prix-Distanz jetzt auch offiziell beschlossen - Das Drei-Stunden-Limit für Rennen wird zudem aufgehoben

GP von Aserbaidschan: Bericht

George Russell fixiert Sieg in Baku!

Nach zwei Safety-Car-Phasen war der Druck beim Grand Prix von Aserbaidschan größer als gedacht, letztendlich gewann George Russell aber vor Max Verstappen