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Formel 1: News

50-Millionen-Dollar-Frage: Ein Rennen für Mexiko?

Eine renovierungsbedürftige Strecke, finanzkräftige Geldgeber und eine Menge Begeisterung: Ex-Promoter hält Neuauflage des Grand Prix schon 2014 für möglich

Mexiko erobert die Formel 1, aber erobert die Formel 1 auch bald Mexiko? Mit Sergio Perez und Esteban Gutierrez sind in der Saison 2013 zwei Piloten aus Mittelamerika am Start, was es in der jüngeren Vergangenheit gar nicht gab.

Ein Heim-Grand-Prix für das Duo wäre ein logischer Schritt. Und den erwägt offenbar auch Jose Abed: "Es liegen Pläne, das Autodromo Hermanos Rodriguez zu modernisieren. Sind die Arbeiten erledigt, müssen wir 2014 zurück in den Kalender", sagt der FIA-Vizepräsident der 'AS'.

Abed, der zwischen 1986 und 1992 als Promoter des mexikanischen Grand Prix fungierte, hat sich bereits ausgerechnet, wie viel Geld er aufzutreiben hat. "Die Investition, die wir tätigen müssen, beläuft sich auf 20 Millionen US-Dollar (umgerechnet rund 15 Millionen Euro, Anm. d. Red.)", rechnet er vor, was die Instandsetzungsarbeiten an der Strecke kosten würden. "Hinzu kommt eine Zahlung direkt an Bernie Ecclestone in Höhe von etwa 30 Millionen US-Dollar (rund 23 Millionen Euro, Anm. d. Red.)."

Potenzielle Geldgeber gibt es in Mexiko-Stadt. Multi-Milliardär und Perez-Förderer Carlos Slim hatte bereits damit kokettiert, seinem Heimatland wieder ein Rennen zu ermöglichen. In Mexiko gastierte die Formel 1 von 1962 bis 1970 und von 1986 bis 1992, alle WM-Läufe wurden auf dem Autodromo Hermanos Rodriguez vor den Toren der Hauptstadt ausgetragen. Die Bahn ist mit 4,438 Kilometern verhältnismäßig kurz und gilt wegen ihrer Lage auf 2.285 Höhenmetern als fordernd für Mensch und Material. In den sechziger Jahren säumten bis zu 200.000 Menschen das Areal.

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