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Motorsport: News

Premierensieg für Thomas Jäger

Der Österreicher Thomas Jäger konnte auf dem Nürburgring seinen ersten Sieg im deutschen ATS Formel 3-Cup erringen.

Fotos: ATS Formel 3 Cup

Das zweite Rennen des heutigen Tages war wohl das spannendste, welches der Formel-3-Cup bislang zu bieten hatte. Zwanzig Minuten lang lieferte sich die Spitze harte Zweikämpfe und ließ den Rest des Feldes fast in Vergessenheit geraten.

Den harten Kampf auf der 3,618 km langen Strecke konnte der Österreicher Thomas Jäger für sich entscheiden, sein erster Sieg im Formel-3-Cup. In der Trophywertung schaffte es Sebastian Balthasar nach ganz oben auf das Podium.

Jäger (Performance Racing) setzt sich direkt nach dem Start an die Spitze und lässt den Schweizer Thomas Amweg (CR) und den Italiener Matteo Cairoli (ADM) hinter sich. Der Russe Artem Markelow kämpft sich vom sechsten Startplatz aus kontinuierlich nach vorne und lag nach vier Runden schon auf Platz zwei.

Ebenso Marvin Kirchhöfer (beide Lotus), der sich innerhalb einer Runde um mehrere Plätze verbessern konnte und dem Moskauer am Heck kratzte. Der wiederum macht Jäger das Leben schwer, doch alle drei schenkten sich nichts und liefern sich unerbittliche Zweikämpfe.

Jäger profitierte von den Kämpfen hinter ihm und konnte sich absetzen, doch Kirchhöfer ließ nicht locker. Am Ende konnte Thomas Jäger das Rennen für sich entscheiden und gewinnt zum ersten Mal im Formel-3-Cup.

Auf Platz zwei sicherte sich Kirchhöfer wichtige Punkte, der dritte Platz ging an Markelov. Und die Rekorde fielen weiter, denn Kirchhöfer hatte seinen eigenen Streckenrekord von heute Morgen schon wieder eingestellt. 1.20,812 Minuten ist seine schnellste Runde.

"Es ist ein unglaubliches Gefühl, nach einem nicht ganz so guten Ergebnis im ersten Rennen", freut sich Jäger. "Ich hatte ein paar Angriffe von Artem haarscharf verteidigt. Jetzt gilt für morgen nochmal volle Konzentration, ich werde um das Podium kämpfen."

Kircvhhöfer sagt: "Ich lüge nicht, wenn ich sage, das war mit Abstand das härteste und spannendste Rennen meiner Karriere. Mein Teamkollege Artem und ich haben in den letzten vier, fünf Runden alles gegeben. Ich bin fast noch ein wenig sprachlos, das war einfach zu geil!"

"Es war ein Wahnsinnskampf. Ich war so nahe an Thomas und habe versucht, ihn zu überholen, aber Marvin übte ganz schön Druck auf mich aus", bestätigt Markelow. "Es war mein erstes Rennen mit so harten Kämpfen. Ich habe echt was gelernt."

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