MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
GP2: Silverstone

Binder mit wenig Glück in Silverstone

Mit einem 13. und 14. Platz ist GP2-Rookie Rene Binder bei seinem Renndebüt in Silverstone leider etwas hinter seinen Erwartungen geblieben.

Im Qualifying mit der falschen Reifenmischung unterwegs, brachte der 21jährige Österreicher seinen Dallara-Mecachrome auch in den beiden Rennen nur phasenweise auf Speed. In Hinblick auf den Nürburgring liegt das Hauptaugenmerk seines Teams, Venezuela GP Lazarus, nun auf einer optimierten Fahrzeugabstimmung…

„Man feiert Erfolge gemeinsam und muss daher auch Misserfolge zusammen wegstecken“, erklärte Rene Binder in der abschließenden Rennanalyse mit seiner italienischen „Scuderia“:

„Wir hatten im freien Training wechselhafte Bedingungen, das hat uns in unserer Abstimmungsarbeit sicherlich nicht geholfen. Der entscheidende Fehler ist dann allerdings im Qualifying passiert, in dem es nur die ersten 10 Minuten trocken war und ich mit harten Reifen leider komplett auf verlorenem Posten stand. Wenn man bedenkt, dass mir trotzdem ‚nur‘ 1,6 Sekunden auf die Pole Position gefehlt hat und das Handicap zu den Medium Reifen gut acht Zehntel beträgt, muss man verstehen, warum wir alle ziemlich enttäuscht sind.“

Von Startplatz 22 aus konnte sich der Silverstone-Neuling zwar immerhin noch auf Platz 14 im Hauptrennen, bzw. Platz 13 im Sprint steigern. In Hinblick auf die nächsten GP2 Rennen am Nürburgring erhofft sich der junge Tiroler jedoch noch einmal einen entscheidenden Leistungsschub:

„Auch wenn ich in Silverstone der einzige Neuling war, sind wir doch deutlich unter unserem Wert geschlagen worden. Wir sind besser und genau das gilt es am Nürburgring zu beweisen. Ich bin schon am Montag wieder im Simulator und hoffe, dass unsere Ingenieure bis zum Wochenende möglichst wertvolle Abstimmungsdaten herausarbeiten können. Wenn wir die ‚Mediums‘ in das richtige Temperaturfenster bekommen, sind wir schon einen großen Schritt weiter.“

Ob sein bisheriger Teamkollege, Kevin Giovesi, auch am Nürburgring durch den routinierteren, Fabrizio Crestani, ersetzt wird, bereitet Rene übrigens kein Kopfzerbrechen:

„Für mich zählt eigentlich nur, ob ich mit einem Teamkollegen gut zusammenarbeiten kann und das ist bei Fabrizio definitiv der Fall. Er hat außerdem einiges mehr an Erfahrung als Kevin und engagiert sich auch in der Abstimmungsarbeit. Ich hab mich von Anfang an gut mit ihm verstanden.“

News aus anderen Motorline-Channels:

GP2: Silverstone

Weitere Artikel:

MotoGP Assen 2026

Premierensieg für Ai Ogura!

Ai Ogura gewinnt in Assen als erster Japaner seit mehr als 20 Jahren - Raul Fernandez und Jorge Martin auf dem Podium - Marco Bezzecchi gestürzt

Rallycross Fuglau

Heiße Duelle in Fuglau

Länderspiele beim MTL-Rallycross von Fuglau. Dank dem internationalen Starterfeld gab es Siege für die Österreicher, Ungarn und Tschechen. In der Königsklasse der Supercars sorgte Lokalheld Norman Ganser für die Schlagzeilen des Wochenendes.

Tardozzi über Marquez' Ungarn-Coup

"Er überrascht uns immer noch"

Marc Marquez gewinnt in Ungarn und macht im Titelkampf Boden gut - Doch Davide Tardozzi warnt: Der Spanier sei noch weit von seiner Bestform entfernt

Paukenschlag: Messfehler offiziell bekannt

Messfehler: FIA lässt Alpine-Antrag zu

Alpine hat im Kampf gegen die Monaco-Strafen den ersten Etappensieg erzielt: Der Antrag auf Überprüfung ist genehmigt - FOM gibt sogar schon eine Ungenauigkeit zu