MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Aus der Traum: Al-Attiyah gibt auf

Nachdem er am Vortag aussichtslos zurückgefallen war, hat der Katari die Rallye wegen eines Wasserpumpendefekts endgültig beendet.

Am Sonntag war er noch Stéphane Peterhansels stärkster Gegner im Kampf um den Gesamtsieg bei der 35. Ausgabe der Dakar-Rallye gewesen; am Montag hatte er massive technische Probleme und blieb über eine Stunde lang stehen; in der Nacht auf Dienstag war das Debakel für Nasser Al-Attiyah perfekt: Der Katari musste das Südamerika-Abenteuer wegen einer defekten Wasserpumpe an seinem Jeffries-Buggy aufgeben – er und sein Beifahrer Lucas Cruz traten zum Start der zehnten Etappe von Cordoba nach La Rioja nicht mehr an.

Damit dürfte für Peterhansel der Weg zum insgesamt elften Dakar-Triumph endgültig frei sein. Profiteure des Pechs Al-Attiyahs waren schon am Vortag Toyota-Pilot Giniel de Villiers und sein deutscher Beifahrer Dirk von Zitzewitz, die auf Rang zwei vorrückten – sie haben jedoch bereits einen Rückstand von 49:31 Minuten auf den Mini-Fahrer. Der Weg auf das Podium in Santiago de Chile wurde auch für den Russen Leonid Novitskiy, den nunmehrigen Dritten, geebnet, er gehört ebenfalls der X-raid-Mannschaft an.

Die nach einer Änderung des Reglements favorisierten Buggies haben damit ihre zweite Speerspitze verloren. Bereits auf der sechsten Etappe musste Carlos Sainz die Segel streichen, ebenfalls mit technischen Problemen. Die bestplatzierten Piloten in diesen spektakulären Fahrzeugen kommen nun aus den Reihen von SMG: Die beiden Franzosen Guerlain Chicherit und Ronan Chabot sowie Bernard Errandonea aus Andorra belegen in der Gesamtwertung die Plätze sieben bis neun. Ihr Rückstand auf Peterhansel beträgt allerdings schon mehr als zweieinhalb Stunden.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

DTM-Rennen Lausitzring: Hintergrund

Hochsommerlicher Motorsport & more mit vielen Highlights!

Der Auftritt der DTM auf der Rennstrecke unweit der polnische Grenze stand ganz im Zeichen hochsommerlicher Bedingungen. Ein Gewitter am Samstag und brütende Hitze am Sonntag hielten 58.000 Zuschauer nicht davon ab, von der hochgebauten Haupttribüne die Action auf weiten Teilen des Kurses live zu verfolgen.

Wenn der Renn-Samstag beginnt, dann ist er für die Teams und Fahrer genauso durchgetaktet, wie schon die Tage zuvor. Spätestens ab Mittag, wenn die Le Mans Startaufstellung alles versammelt, was im Motorsport Rang und Namen hat, dann weiß man vor allem eines: Man muss die nächsten rund 27 Stunden einfach nur noch 101 Prozent funktionieren.

MotoGP Assen 2026

Premierensieg für Ai Ogura!

Ai Ogura gewinnt in Assen als erster Japaner seit mehr als 20 Jahren - Raul Fernandez und Jorge Martin auf dem Podium - Marco Bezzecchi gestürzt

Red Bulls neues Update funktioniert: Max Verstappen kämpfte in Spielberg erstmals um den Sieg, doch Strategie, Verkehr und Mercedes verhinderten den großen Coup

"Müssen sauberer werden"

Mick Schumacher nach P17 selbstkritisch

Mick Schumacher erklärt den Verbremser und die Strafe in Elkhart Lake - Und weiß selbst: Die Wochenenden müssen von jetzt an sauberer werden