MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
WTCC: News

Citroen-Einstieg als Herausforderung

James Thompson ist fest davon überzeugt, dass Citroen und Sebastien Loeb den Status der WTCC anheben und die Rennserie populärer machen.

Konkurrenz belebt das Geschäft. Ein Sprichwort, das im Motorsport meist dann bemüht wird, wenn der Wettbewerb um neue Teilnehmer erweitert wird. Wie im Falle der WTCC, in der ab der Saison 2014 die französische Marke Citroen und Rallyekönig Sebastien Loeb antreten. Und das kann nur positiv für die Entwicklung der Meisterschaft sein, meint Tourenwagen-Routinier James Thompson.

Er sagt: "Es ist klasse, dass Hersteller und Teams von einem solchen Niveau in die WTCC kommen. Das wertet die Meisterschaft auf." Praktischer Nebeneffekt aus der Sicht des Lada-Piloten: Seine Mannschaft müsse sich noch mehr ins Zeug legen. Thompson: "Citroen ist ein starker Wettbewerber, kein Zweifel. Das ist eine neue Herausforderung für unser Team, doch wir sind bereit für mehr Konkurrenz."

Weil auch noch mit Loeb "einer der erfahrensten Piloten im weltweiten Motorsport", so Thompson weiter, am Start sei, werde die Saison 2014 sicherlich "fantastisch" werden. Michail Koslowskii, der zweite Lada-Fahrer, sieht das ähnlich. Er meint: "Je mehr Hersteller, umso besser. Das wird die WTCC nur noch spektakulärer machen. Der Sport wird stärker und die Rennen interessanter."

Aus fahrerischer Sicht sei er vor allem gespannt auf Neuling Loeb, der erstmals eine komplette Saison auf der Rundstrecke bestreitet. "Er ist einer der besten Rennfahrer der Welt, doch Tourenwagen sind eine ganz andere Geschichte", meint Koslowskii. "Es wird interessant, wie er seine Erfahrung aus dem Rallyesport auf der Rundstrecke umsetzt. Uns steht ganz sicher eine spannende Rennsaison bevor."

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Rallycross Fuglau

Heiße Duelle in Fuglau

Länderspiele beim MTL-Rallycross von Fuglau. Dank dem internationalen Starterfeld gab es Siege für die Österreicher, Ungarn und Tschechen. In der Königsklasse der Supercars sorgte Lokalheld Norman Ganser für die Schlagzeilen des Wochenendes.

Wenn der Renn-Samstag beginnt, dann ist er für die Teams und Fahrer genauso durchgetaktet, wie schon die Tage zuvor. Spätestens ab Mittag, wenn die Le Mans Startaufstellung alles versammelt, was im Motorsport Rang und Namen hat, dann weiß man vor allem eines: Man muss die nächsten rund 27 Stunden einfach nur noch 101 Prozent funktionieren.

Toyota bricht den Fluch und holt den ersehnten sechsten Le-Mans-Sieg gegen große Werke - BMW und Cadillac machen es bis zum Schluss spannend