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USCC: News

USCC unternimmt etwas gegen die „Gelbkoma-Rennen“

Gelbphasen sollen künftig weniger Einfluss auf die Rennergebnisse in der USCC haben: Neuer Umgang mit Zwischenfällen, neues Startprozedere.

Die Rennen der United-SportsCar-Championship (USCC) sollen etwas beruhigt und deutlich übersichtlicher und fairer werden. Das ist das Ziel eines neuen Regelpaketes, das die IMSA für die kommende Saison verabschiedet hat. Die Bosse der USCC haben den Hebel unter anderem bei der Startprozedur und bei der Durchführung von Gelbphasen ("Full Course Yellow") angesetzt. In diesen beiden Bereichen hatte es in der abgelaufenen Saison viel Kritik gegeben.

Um das Chaos beim Rennstart mit teils bis zu vier unterschiedlichen Klassen zu minimieren, wird das Starterfeld nun zu Beginn eines Laufs getrennt. Entsprechend des Qualifyingergebnisses werden die Prototypen vorne sein, erst dahinter reihen sich in einer zweiten Startgruppe die Fahrzeuge der GTLM und GTD ein. Die unterschiedlichen Konzepte werden sich somit erst im späteren Verlauf eines Rennens auf der Strecke treffen. Künftig muss jener Fahrer beim Start im Auto sitzen, der auch am Qualifying teilgenommen hat. Alle Grid-Strafen gelten jeweils nur für die eigene Startergruppe.

In der USCC, die vor allem beim 12-Stunden-Rennen in Sebring 2014 mehr unter Gelb als unter Grün gefahren war, wird es ab dem kommenden Jahr zwei Arten von Gelbphasen geben: Standard und Short. Während einer solchen kurzen Phase, die in den letzten 30 Minuten eines Rennens und immer dann eingesetzt wird, wenn zuvor nicht mehr als 15 Minuten unter Grün gefahren wurde, gibt es eine entscheidende Änderung: die Boxengasse bleibt geschlossen. Stopps dürfen dann nur wegen technischer Gründe und bei Notfällen absolviert werden.

In der Standard-Gelbphase ändert sich im Vergleich zum bisherigen Verfahren nichts. Die Boxengasse wird geöffnet, die einzelnen Klassen dürfen anschließend jeweils zu ihren Services hineinkommen. Veränderungen gibt es auch im Punkte- und Strafensystem. Ab 2015 werden bei festen Fahreraufgeboten alle Piloten punktberechtigt sein, unabhängig davon, ob sie im Rennen die Mindestfahrzeit absolvieren konnten. Die Strafen sollen laut IMSA künftig milder ausfallen. Bei einem erstmaligen Vergehen wird man teils nur eine Verwarnung aussprechen.

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