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WEC: News

Brabham: Drei Jahre LMP2, dann LMP1

David Brabham will sein eigenes Team in die WEC bringen: Crowdfunding soll ein LMP2-Programm ermöglichen - LMP1-Aufstieg nicht ausgeschlossen.

Der berühmte Name Brabham soll zurück auf die Motorsportbühne. Die Familie des dreimaligen Formel-1-Weltmeisters Jack Brabham hat jahrelang um die Namensrechte gekämpft und sie letztlich erhalten. Nun will man etwas aus diesem Coup machen. David Brabham, der jüngste Sohn des australischen Ex-Champions, hat die Le-Mans-Szene im Visier. Der 49-Jährige, der 2009 mit Peugeot an der Sarthe siegreich war, plant ein LMP2-Programm für die Jahre 2015 bis 2017 in der WEC.

"Wir haben lange um die Namensrechte gekämpft, jetzt ist die Entscheidung über die nächsten Schritte mit dieser legendären Marke gefallen", so Brabham, der 24 Starts in der Formel 1 vorzuweisen hat. "Ich träume seit langer Zeit davon, den Namen Brabham wieder auf die Rennstrecken zu bringen und auf höchster Ebene um Siege zu fahren. Wir wollen das Erbe meines Vaters in Ehren halten." Finanziert werden sollen die Einsätze über ein neues Crowdfunding-Konzept.

Auf der Internetseite des "Project Brabham" können sich Fans in unterschiedlicher Form an der Finanzierung des künftigen Rennprogrammes beteiligen. In einem ersten Schritt soll die Summe von 250.000 Britischen Pfund (umgerechnet rund 320.000 Euro) zusammenkommen. "So können Menschen von Beginn an bei diesem Projekt beteiligt sein", so Brabham, der auf ein ähnliches Open-Source-Programm setzt wie es Nicolas Perrin mit seinem LMP1 vorgemacht hat.

Sobald die Summe von 250.000 Pfund erreicht ist, starten anfängliche Entwicklungen und ein größeres Onlineportal wird eröffnet. Ab 500.000 Pfund wird mit dem Bau einer Teambasis begonnen, ab der fünffachen Summe soll die Fabrik ausgestattet und das erste LMP2-Auto gekauft werden. Bis Anfang des kommenden Jahres möchte man auf stattliche acht Millionen Pfund kommen. Damit wäre das im kommenden Jahr beginnende LMP2-Projekt durchfinanziert. Für 2018 plant man den Bau eines eigenen LMP1-Boliden für den Kampf in der höchsten Klasse in Le Mans.

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