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F3-EM: Hungaroring Tom Blomqvist, Carlin, F3-EM, Hungaroring

Premiere der Formel-3-EM in Ungarn

Neun Rennen der Formel-3-EM 2014 sind bereits ausgetragen – und der Franzose Esteban Ocon drückte ihnen bisher seinen Stempel auf.

Der Lotus-F1-Junior in Prema-Diensten entschied drei Läufe für sich und führt nun in der Gesamtwertung mit einem Vorsprung von 57 Punkten. Erster Verfolger des 17jährigen Rookies ist Routinier Tom Blomqvist (Carlin). Der Brite, Sohn des ehemaligen Rallye-Weltmeisters Stig Blomqvist, belegt den zweiten Rang der Fahrerwertung. Der 20Jährige möchte das vierte Rennwochenende auf dem 4,381 Kilometer langen Hungaroring vor den Toren der ungarischen Hauptstadt Budapest nutzen, um seinen Rückstand auf Ocon zu verringern.

Neben Ocon ist Blomqvist der einzige Nachwuchspilot, der in diesem Jahr mehr als ein Rennen gewinnen konnte. Einmal siegte er beim Auftakt im britischen Silverstone und entschied dann einen der drei Durchgänge auf dem Stadtkurs im südfranzösischen Pau für sich. Außerdem trugen sich der 18 Jahre alte Rookie Antonio Fuoco (Prema Powerteam) aus Italien, der 19jährige Österreicher Lucas Auer (Mücke Motorsport), der 16jährige Rookie Max Verstappen (Van Amersfoort) aus den Niederlanden und der 22 Jahre alte schwedische Routinier Felix Rosenqvist (Mücke Motorsport) in die diesjährige Siegerliste ein.

Die Formel-3-EM feiert auf der ungarischen Stop-and-Go-Strecke, die 1986 Austragungsort des ersten Formel-1-Grand-Prix im damaligen Ostblock war, ihre Rennpremiere – erste Kilometer auf dem Hungaroring haben die Nachwuchspiloten jedoch bereits bei dem zweitägigen Vorsaisontest Anfang April absolviert. Die Bestzeiten in den insgesamt vier Sessions gingen an Jordan King (Carlin), Max Verstappen, Felix Rosenqvist und Tom Blomqvist. Tabellenführer Esteban Ocons beste Platzierung war Rang zwei.

Tom Blomqvist: "Ich freue mich auf den Hungaroring. Diese Strecke ist sehr interessant und passt gut zur Charakteristik eines Formel-3-Autos. Zusammen mit dem möglicherweise warmen Wetter wird sie eine neue Herausforderung für uns werden. Allerdings wird das Überholen nicht allzu einfach sein, weshalb das Qualifying wie so oft eine wichtige Rolle spielen wird. Ich fahre sehr zuversichtlich nach Budapest, denn ich war auf allen bisherigen Strecken konkurrenzfähig. Silverstone, Hockenheim und Pau sind zwar sehr unterschiedliche Pisten, aber mein Auto war überall sehr schnell. Das stimmt mich auch für den Auftritt in Ungarn sehr optimistisch."

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