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Formel 1: News

Alles gar nicht wahr

Wolfgang Ulrich spricht Klartext: Kein Formel 1-Einstieg 2016, Domenicali arbeitet nicht im Motorsportbereich und zu Alonso habe man keinen Kontakt.

Audi-Sportchef Wolfgang Ullrich dementiert Medienberichte, wonach sich der Automobil-Hersteller auf einen Formel-1-Einstieg im Jahr 2016 vorbereitet. "Es gibt keine Entscheidung, dass wir in diese Richtung gehen", sagt Ullrich und fügt hinzu: "Das Audi-Motorsportprogramm konzentriert sich derzeit auf die Langstrecken-WM WEC und die DTM, und wir arbeiten an den Autos für die kommende Saison. Es gibt kein anderes Programm."

Ullrich betont, dass die Rekrutierung von Ex-Ferrari-Teamchef Stefano Domenicali nicht in Zusammenhang mit dem Motorsport steht. "Ja, er ist zu Audi gegangen, aber wir haben noch nicht gesagt, welchen Job er machen wird. Nein, er wird nicht im Motorsportbereich tätig sein", sagt er.

Ullrich hat in seiner Amtszeit als Audi-Sportchef, die 1993 begonnen hat, immer wieder gesagt, dass es seine Aufgabe ist, alle Formen des Motorsports zu überprüfen. Auf die Frage, ob Audi langfristig Ambitionen hat, in die Formel 1 einzusteigen, antwortet er: "Es ist nichts entschieden."

Er erklärt, dass das neue 2014er-Reglement, das den Schwerpunkt auf die Hybridtechnologie legt, einen Audi-Einstieg nicht unbedingt wahrscheinlicher macht als in der Vergangenheit.

Außerdem verrät er, dass man nicht in Kontakt mit dem zweifachen Weltmeister Fernando Alonso stand, der mit einem Antreten bei den 24 Stunden von Le Mans in Verbindung gebracht wurde, sollte er - was unwahrscheinlich erscheint - 2015 ein Jahr Auszeit von der Formel 1 nehmen. "Herr Alonso war dieses Jahr in Le Mans bei uns in der Box, und das war es auch schon - wir stehen nicht in Kontakt", sagt er.

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