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Formel 1: News

Aufholjagd mit Kostenfaktor

Luca di Montezemolo deutet an, dass wegen des Rekord-Umsatzes für das Formel-1-Projekt neue Mittel zur Verfügung zu stellen.

Ferrari scheint den Anschluss an Mercedes vorerst verloren zu haben, die Scuderia gibt den Kampf um die Spitze der Formel-1-Welt jedoch nicht auf. Nachdem die Unternehmensgruppe kürzlich ein Rekordergebnis bei den Serienfahrzeugen berichtete und 246 Millionen Euro Gewinn einfuhr, könnten laut Luca di Montezemolo neue Mittel für das Königsklassen-Projekt bereitgestellt werden, um das medienwirksame Image der Mythosmarke im Rennsport weiter zu pflegen.

Im Gespräch mit der Gazzetta dello Sport nennt der Ferrari-Präsident die Exklusivität der Straßen-Sportwagen weiter oberste Priorität. "Für diese Herausforderung braucht es massive Investitionen und die Formel 1. Dort ist außergewöhnliches finanzielles Engagement nötig, um den Abstand zur Konkurrenz wieder zu verkürzen." Nach der Entlassung Stefano Domenicalis als Teamchef tauchen immer wieder Spekulationen über prominente (und kostspielige) Neuverpflichtungen im technischen Bereich auf.

Nachdem sich ein möglicher Kontakt zum früheren Technikchef und Ex-Mercedes-Mann Ross Brawn als Freundschaftsbesuch entpuppte, geisterte zuletzt ein mögliches Angebot an Red-Bull-Racing-Koryphäe Adrian Newey durch die Presse. Ferraris letzter WM-Titel liegt mittlerweile sieben Jahre zurück und datiert aus dem Jahr 2007, als sich Kimi Räikkönen die Krone sicherte.

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