MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Formel 1: News

Berger hatte Glück im Unglück

Gerhard Berger hat Glück im Unglück: Im Gegensatz zu Michael Schumacher kam er bei seinem Sturz "nur" mit einem gebrochenen Arm davon.

Der Skiunfall von Gerhard Berger ist noch einmal glimpflich ausgegangen. Der Österreicher brach sich bei seinem Sturz den rechten Oberarm, konnte aber mittlerweile wieder aus dem Klinikum St. Johann in Tirol entlassen werden. "Unter dem Strich war es schmerzvoll, aber es geht schon wieder", erklärt der Ex-Pilot gegenüber APA, nachdem ihm zwölf Schrauben in den Oberarm eingesetzt werden mussten.

Berger war im Skigebiet Wilder Kaiser bei Hopfgarten im Brixental knapp abseits der Piste unterwegs und stürzte unglücklich auf ein Hangentwässerungsrohr aus Beton. "Da war dieses ungesicherte Kanalrohr. 20 Zentimeter weiter links und du fliegst mit dem Kopf dagegen. So nah liegen Glück und Pech beisammen", erzählt der Österreicher von seinem Sturz. "So ist es keine große Geschichte. Der Oberarm ist halt ziemlich kaputt, aber es geht schon weiter."

Natürlich kam dem heutigen FIA-Beauftragten auch gleich die Situation mit Rekordweltmeister Michael Schumacher in den Sinn, der ebenfalls abseits der Piste fuhr und seit seinem Unfall Ende Dezember weiterhin im künstlichen Koma liegt. "Natürlich erinnert man sich daran", sagt Berger und sieht Parallelen: "Es war ähnlich wie bei ihm. Ich bin weder schnell noch riskant unterwegs gewesen."

Und so bleibt für den Österreicher festzuhalten, dass er noch einmal Glück im Unglück hatte, und dass seine Verletzungen wohl vollständig verheilen werden. "Das wird wieder", gibt er sich optimistisch, denn aus seiner Rennfahrerzeit weiß er, dass Verletzungen bei ihm wohl besonders schnell wieder heilen. "Normalerweise geht das bei mir ganz gut", sagt er und sieht den Vorfall sportlich: "Ich habe schon einige Platten im Körper. So ist es halt eine mehr."

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Formel 1: News

Weitere Artikel:

F1 vor Rückkehr nach Afrika

Deal für Ruanda kurz vor Abschluss

Die Anzeichen dafür, dass die Formel 1 2030 einen Grand Prix in Ruanda austragen wird, verdichten sich - WurzDesign plant Rennstrecke in der Nähe von Kigali

Was FIA-Präsident verraten hat

Neue F1-Antriebe schon 2030?

Kommt der V8-Antrieb schneller zurück als gedacht? Der FIA-Präsident kündigt für 2030 eine neue Antriebsgeneration an, aber ein Nebensatz sorgt für Zweifel

Hintergründe DTM-Finale Hockenheim

Hockenheim: Die große DTM-Galerie

Porsche Pilot Preining schaffte im badischen Motodrom von Hockenheim am vergangenen Wochenende mit einem weiteren Podiumserfolg den Sprung an die Spitze. Seine fünf Mitbewerber, die vor dem großen Showdown auch noch Chancen auf den Titel hatten, mussten sich mit den weiteren Plätzen begnügen.

F1 hält an Katar und Abu Dhabi fest

Jetzt droht der Super-GAU

Die Situation im Nahen Osten ist weiterhin mehr als fragil - Im schlimmsten Fall für die Formel 1 gewinnt Kimi Antonelli den WM-Titel 2026 auf der heimischen Couch

Lando Norris' bittere Realität

Verliert McLaren den Anschluss?

Lando Norris ist nach dem Wochenende in Austin ernüchtert: Red Bull hat in der Konstrukteurs-WM gleichgezogen und McLaren auf Rang vier verdrängt

Wilder Singapur-Sprint

Russell-Crash & McLaren-Kollision

Max Verstappen siegt in einem wilden Singapur-Sprint, bei dem George Russell crasht, beide McLaren miteinander kollidieren und nur 13 Autos das Ziel sehen