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Formel 1: News

Boullier: „Alles ist gut“

Die Ankündigung, dass Lotus den ersten Test der heurigen Saison in Jerez auslassen wird, sorgte für heftige Debatten um die finanzielle Lage des Teams.

Mit der Ankündigung, den ersten Formel-1-Test des Jahres am Ende dieses Monats in Jerez auszulassen, hat Lotus für Erstaunen gesorgt. Gerade im Jahr der Einführung der neuen V6-Turbos und der umfangreicheren Hybridsysteme sind Testkilometer vor dem Saisonstart besonders wichtig, sind sich viele Beobachter einig. "Ihr werdet sehen: Wir sind nicht das einzige Team, das nicht in Jerez sein wird. Das ist eine Tatsache. Das weiß ich genau", sagt Lotus-Teamchef Eric Boullier gegenüber der BBC.

"Wir wussten schon vor einem Monat, dass es eng werden könnte. Es stimmt, unser Auto wird nicht rechtzeitig fertig, aber kurz nach dem Test. Vielleicht ist es ein Vorteil. Wir können sehen, was die anderen machen, aber die anderen bekommen nichts von uns zu sehen", meint der Franzose. "Man darf immerhin nicht vergessen, dass im Jahr des Regelumbruchs alle genau auf alle anderen schauen werden."

Boullier betont, dass sich die Verzögerungen beim Aufbau des neuen Lotus E22 bereits vor einem Monat abzeichneten. Dies dürfe man jedoch nicht als Signal dafür werten, dass es dem Team finanziell nicht gut gehe. "Alles ist gut", sagt er. "Lotus wird in diesem Jahr in der Startaufstellung stehen und für eine weitere lange Zeit." Zuletzt hatte Geschäftsführer Patrick Louis seinen Platz geräumt. Diese Position wird nun von Mathew Carter bekleidet, der "rechten Hand" von Lotus-Teilhaber Andrew Ruhan.

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