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Formel 1: News

FIA fordert Nasen-Symmetrie

FIA-Rennleiter Charlie Whiting bestätigt, dass die oberste Motorsportbehörde die umstrittenen Nasenkonstruktionen der 2014er-Boliden verbieten will.

Die seltsamen Nasen-Ausgeburten der Saison 2014 finden nur wenige Freunde im Formel-1-Fahrerlager. Geht es nach der FIA, die mit dem Reglement der Auslöser dafür war, werden die unförmigen Konstruktionen in der kommenden Saison auch schon wieder aus der Königsklasse des Motorsports verschwunden sein.

Das bestätigt FIA-Rennleiter Charlie Whiting gegenüber auto motor und sport. Was die FIA plant: "Zum Beispiel, dass wir Symmetrie einfordern, dass wir für die ersten 150 Millimeter der Knautschzone nicht nur eine maximale, sondern auch minimale Verzögerung vorschreiben, und dass wir die für die Höhe relevante Fläche nicht nur vergrößern, sondern mehrere dieser Flächen auch weiter hinten verlangen. Dann würden die abrupten Übergänge von einem Querschnitt zum anderen vermieden", erklärt der Brite.

Mit dem Einfordern von Symmetrie unterbindet man Varianten wie das Lotus-Modell: Die Ingenieure in Enstone verwenden zwei Zinken statt einer klassischen Nase, in deren Zwischenraum die Luft zum Unterboden strömt - ein Zinken ist allerdings länger als der andere, da zwei Nasen laut Reglement verboten sind.

Die geplanten Änderungen beim Crashtest sollen dafür sorgen, dass die Nasen nicht zu weich sind, wie bei den aktuellen Modellen der Fall. Da die Frontpartie in dem Bereich, wo die Struktur steifer sein muss, ähnlich hoch ist wie im Vorjahr, erfüllt die neue Variante nur bedingt ihren Zweck: Die FIA wollte eigentlich dafür sorgen, dass Boliden im Falle eines Aufpralls nicht in die Luft katapultiert werden oder andere Boliden aufspießen.

Und die dritte Änderung sieht vor, dass die Form und die Größe der Nase auch im vordersten Bereich vorgegeben wird, um für eine fließendere Linienführung zu sorgen. Die Entscheidung der FIA, gegen die hässlichen Nasen einzuschreiten, soll laut Auto Bild motorsport schon beim Test in Jerez gefallen sein.

Zumal der technische Delegierte der FIA Jo Bauer dort bereits mit neuen Varianten konfrontiert wurde, die die Teams noch nicht ausgepackt haben. "Ich dachte, wir haben die hässlichsten Varianten bereits gesehen", wird der Brite von Auto Bild motorsport zitiert. "Aber da geht noch was". Man darf also auf die kommenden Testfahrten gespannt sein.

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